Freitag, 29. April 2016

Was wir Mütter uns zu Muttertag wünschen

... und was wir auch allen unseren Mütter "schenken" sollten.

*sponsored Post*


Was bedeutet für Euch Muttertag?

Ich glaube was man über den Muttertag denkt, liegt tief verwurzelt in unserer Kindheit.
Und oft sehe ich eine Erwartungshaltung an diesen einen Tag im Kalender, da schaue ich immer ganz irritiert aus der Wäsche, wenn ich sehe was in anderen Familien ab geht.

Auch ich habe meiner Mutter an Muttertag Geschenke gebastelt und ein Großteil dieser "Machwerke" stehen und liegen immer noch bei meiner Mama. Die ich übrigens seit meiner Pubertät mit dem Vornamen anrede, das aber gar nicht respektlos meine, sondern unsere Beziehung damit auf eine andere Ebene hob. Sie ist nicht nur Mutter, Mama, Mutti für mich, sie ist viel mehr, Freundin, Vertraute, der Mensch dem man wirklich alles sagen kann.

Unser Muttertag sah nie so aus wie der in vielen Familien. Da meine Mutter in der Gastronomie tätig war, musste sie früh aus dem Haus um anderen Müttern zu einem netten Tag in einem total überfüllten Lokal zu verhelfen und dieser Tag endete oft für sie erst wenn ich schon längst in meinen Kissen schlummerte.

Schon als ganz kleines Mädchen lernte ich, dass es nicht darauf ankommt diesen einen Tag auf Teufel komm raus mit Highlights zu füllen, vom Frühstück im Bett, über einen bombastischen Blumenstrauß, das Essen in einem angesagten Restaurant (gerade das würde ich natürlich an so einem Tag nie tun), am Nachmittag der selbst gebackene Kuchen in Herzform und dazu selbst Gemaltes und Gebasteltes, heile Familie auf Knopfdruck.

Dieser Tag sollte kein Tag der zwanghaften Gesten und Geschenke sein, alles was dieser Tag beinhalten sollte ist: "Mama, ich hab Dich lieb!"

Wie man das sagt kann so unterschiedlich sein, wie wir Menschen es sind.
Ob es ein gehauchtes Guten Morgen Küsschen ist, oder die selbst gepflückte, zerknautschte Blume des kleinen Wirbelwinds, oder einfach nur der Anruf des erwachsenen Sohnes von ganz weit weg, all das kann sagen, dass die Mutter das Beste und Wertvollste auf der Welt ist, das man hat.

Eine Liebeserklärung muss nicht fehlerfrei sein, muss nicht perfekt für Pinterest daher kommen, sie muss echt sein, von Herzen kommen und am Besten nicht nur am Muttertag, weil der Kalender es uns vorschreibt, sondern einfach so, spontan und ohne Zwang.



Natürlich basteln meine Töchter auch zu Muttertag, oder die Erzieherin bastelt etwas für Jolina, hihi. Aber es hängt bei uns in der Küche und das schon 2 Jahre (oder waren es jetzt schon 3)


Diese Gesteck von Louisa steht auch auf der Fensterbank, wohlgemerkt, aber in der Ecke, denn auch wenn es farblich passt, lässt es doch etwas gruseln und wir Mütter kicherten unter vorgehaltener Hand, dass die Lehrerin künftig von ihrem Kind auch solche Sachen bekäme und sie vielleicht das Material künftig mit mehr Bedacht wählt, denn Mütter heben Muttertagsgeschenke auf, auch über 40 Jahre, wie man bei meiner Mutter sieht.

Die Basteleien der Kinder beinhaltet so viel Liebe und die Vorfreude auf das strahlende, verblüffte Gesicht der Mutter, dass man diesen Liebesbeweis einfach über die Jahre konserviert, denn mit den Jahren fällt es uns immer schwerer unsere Gefühle so zu sagen, wie wir sie im Herzen fühlen, warum eigentlich?

Wir können das nicht üben, nichts vorbereitetes, einfach aus dem Bauch, der ja bekanntlich eher der Platz unserer Gefühle ist als das Herz. Lasst es raus, vor Mama ist nichts peinich, oder falsch.

Und jetzt ist es Zeit Eure Taschentücher zu zücken, falls Ihr dieses Video noch nicht kennt.
HIPP, der bekannte Hersteller von Bio Baby Beikost und Baby Pflege, hat Menschen überrascht, weder die Mütter, noch deren Kinder wussten vor dem Dreh was auf sie zu kommt und deshalb ist nichts vorbereitet, alles ist 100% echt.



Auch wenn ich heute Mama mit Leib und Seele bin werde ich immer Tochter bleiben und die Liebe und Fürsorge die mir meine Mutter immer noch entgegenbringt und sich immer noch für mich aufopfern würde, wenn ich es zulassen würde, werde ich irgendwie zurück geben. Spontan und ohne große Vorbereitung. Vielleicht ist es auch einfach nur ein Anruf, wenn ich eigentlich dringend etwas anderes tun müsste, aber meine Mutter ist auch wichtig, nicht auch, sondern wichtiger als der meiste blöde Kram den man dringend erledigen muss.

Was meine Kinder für mich geplant haben weiß ich nicht, sie wissen, dass ich dieses Gekünstelte nicht mag, und auch keine Krümel im Bett, lieber einen Cappu ohne Geschrei im Hintergrund *grins*

Meine Mutter hat mir etwas ganz besonderes mit gegeben, nämlich, dass sie mich über alles liebt, ohne wenn und aber, auch wenn sie an solchen Tagen wie Muttertag, oder Ostern, oder anderen Feiertagen nicht mit mir zusammen sein konnte war sie für mich da, wenn es nötig war. Sie ist für mich ein Vorbild wie ich sein möchte, wenn meine Töchter nach so vielen Jahren, das gleiche über mich sagen, dann habe ich alles richtig gemacht, so wie meine Mama.

Wofür bist du deiner Mutter dankbar? Machs wie HiPP und sag Danke (funktioniert auch geflüstert hinter einem Blumenstrauß vom Floristen um die Ecke)
Lasst uns den anderen mal ne Idee liefern, was man zu Muttertag schenken könnte und teilt das Video. Hier der Link für Euch:klick

Erzählt mir doch einfach in den Kommentaren wie Muttertag so bei Euch ist, habt ihr Rituale, welche Geschenke hast Du selbst schon gemacht, oder bekommen?



Blog Marketing Influencer-Marketing ad by t5 content

Mittwoch, 27. April 2016

Richtig fördern ist harte Arbeit

Menschen mit Down Syndrom können richtig viel lernen, man muss es nur richtig anpacken, oder verstehen wie Menschen mit Down Syndrom überhaupt lernen.

Ich war überwältigt mit welch großem Interesse ihr meine Rezension des Buches "Trisomie 21" gelesen habt. Aber manchmal möchte man einfach etwas greifbares in Händen haben, eine Bestärkung, dass es möglich ist etwas zu erreichen, wenn man es nur richtig anpackt.

Es wäre übertrieben zu glauben, jedes Kind mit Trisomie 21 könnte es so weit bringen wie Pablo Pineda, aber es ist ja auch nicht jeder für ein Studium geboren, nur es wäre zu einfach, zu sagen, Menschen mit Down Syndrom lernen sowieso nichts, also geben wir uns erst gar keine Mühe.

Wir haben das unendliche Glück in der Nähe von Mainz zu wohnen, wo es eine m.E. einmalige Praxis gibt, die erstaunliches hervorbringt. PEp - die Praxis für Entwicklungspädagogik.



Jolina hat einmal die Woche 90 Minuten Unterricht im PEp. In einer Kleingruppe lernt sie seit Kleinkindalter Dinge, die bei Kindern ohne Beeinträchtigung von alleine, oder mit viel weniger Mühe kommen.
Am Anfang standen vor allem Spracherwerb und Feinmotorik im Mittelpunkt. Natürlich war auch GuK ein großer Baustein. Heute haben Buchstaben und Zahlen einen großen Part im Unterricht, aber auch das Erzählen von Erlebtem wird geübt, oder das Deuten von Gefühlen.


Gestern war ich auf einem Vortrag zu "Lernen effektiv unterstützen"
Der Raum war komplett ausgebucht und auch der Ausweichtermin ist schon rappel voll.
Das Thema bewegt und interessiert, nicht nur Eltern, sondern auch Erzieherinnen und Lehrer.
(Sorry, das Handybild ist unterirdisch)



Jolina hat auch immer Hausaufgaben auf die sie mit Freude erledigt, jedenfalls meistens.
Das Geheimnis ist, immer ein bisschen mehr zu fordern, als das was das Kind leicht erledigen könnte, es aber mit etwas Mühe oder Hilfe erreichen kann.



Wenn man Mäuschen spielt bei uns während der Hausaufgaben, dann könnte man annehmen ich stünde unter irgendwelchen Drogen, hahaha, aber der Abend gestern zeigte mir, dass ich es genau richtig mache.

Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Verhalten, erwünschtes und unerwünschtes.
Das eine muss man positiv bestärken, das andere durch negatives Feedback versuchen zu unterbinden.




Wer zum ersten Mal ins PEp schnuppert, vor allem bei den ganz Kleinen denkt sicher die Therapeuten wären etwas schräg drauf.

Wenn Kinder etwas gut machen, dann wird dies durch Worte, Gestik und Mimik extrem überzeichnet gelobt, denn wenn Kinder Wahrnehmungsstörungen haben, dann ist es wichtig klar in seiner Aussage zu sein.

Was viele Eltern falsch machen ist bei Fehlverhalten zu viel zu sprechen und eventuell dabei noch zu lächeln und freundlich zu sein. Klar wir wollen Harmonie, doch ein Kind wie Jolina kann das nicht einordnen.
Sie hört zwar "das ist falsch" aber sie sieht ein Lächeln, das kann sie nicht verarbeiten.




Auch schimpfen ist Aufmerksamkeit, die das Kind bekommt, teilweise ist ein sich total zurück zu nehmen und nur knappe Ansagen zu machen einfach der bessere Weg. Denn lieber negative Aufmerksamkeit als gar keine, denken viele Kinder.




Es wurde auch auf Beispiele eingegangen, wie zB das Kind bockt beim Einkauf und nur damit es ruhig ist, bekommt es was Süßes, wirkt vielleicht für den Augenblick, aber der Lerneffekt ist klar. Ich muss mich daneben benehmen und damit ich Ruhe gebe werde ich belohnt.

Weitere schlimme Situation, das Inklusionskind sitzt bei der Lehrerin auf dem Schoß, es ist ja noch so klein und so süß. Das geht gar nicht. Das Signal für alle ist grundfalsch, für die anderen Mitschüler und auch für das süße Kind.

Irgendwann ist nämlich der Niedlichkeitsbonus aufgebraucht und was dann?
Diese falschen Signale führen häufig zu ganz schlechten Angewohnheiten. Das Kind sitzt unter dem Tisch, die Mitschüler lachen, also ist es ja ein Erfolgserlebnis. Nach einigen Wochen sitzt das Kind immer noch unter dem Tisch, aber keiner lacht mehr.
Es ist einfach wichtig sofort etwas zu unternehmen, denn unerwünschtes Verhalten verselbständigt sich sehr schnell bei unseren Kindern mit "Extra" und das wieder los zu werden ist extrem schwierig.



Meine Angst vor der kommenden Schulzeit ist einfach, dass man Jolina zu viel durchgehen lässt.
Natürlich testet sie aus, das machen doch die meisten Kinder, aber bei Jolina ist es wichtig, dass sie keinen Fuß in die Tür bekommt.

Im PEp lernen die Kinder auch, dass geforderte Aufgaben erledigt werden müssen, da sitzen Kinder auch mal am Tisch, weil sie etwas nicht erledigen wollen und die anderen dürfen schon im Bewegungsraum turnen und spielen, oder die Mutter holt das Kind ab und es sitzt immer noch und darf auch erst mit, wenn die Aufgabe erledigt ist.

Manch einem kommt dies vielleicht heftig vor, aber es ist einfach wichtig.



Das ist der Grund warum ich nicht jeder Zeit mit Jolina Hausaufgaben machen kann, nicht immer habe ich soviel Kraft und Geduld die richtigen Signale zu senden und nicht immer kann ich mir für einen schlecht nachgemalten Buchstaben ein Loch in den Bauch freuen, doch sie hat sich bemüht und das muss direkt belohnt werden, damit sie mit Freude dabei bleibt.

Dies erwähnt Zimpel auch in seinem Buch. Die Belohnung bei Aufgaben muss direkt erfolgen und nicht hinterher, also nicht "wenn du das machst, darfst du später TV schauen" sondern "hey das M ist aber schön geworden, du bist so toll"



Nach 7 Jahren mit Jolina bin ich in vielen Situationen einfach müde geworden.
In der Theorie weiß ich genau wie es richtig wäre, doch ich kann auf Grund meines Mensch seins einfach nicht immer auf Knopfdruck richtig reagieren.

Klar, wenn Jolina beim einkaufen zickt, muss ich mir kleine Ziele setzen, vielleicht mit einem Artikel anfangen und dann den Laden wieder verlassen. Allerdings brauchen wir nicht nur Brot, sondern auch Wurst und Butter und Äpfel.
Manche Theorie scheitert einfach am Leben.

Eine Aussage hat mich allerdings schaudern lassen.
Um etwas zu lernen müssen wir wiederholen, damit es vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis gelangt, klar (damit es dort bleibt muss man übrigens auch das immer mal wieder wiederholen)
Ein Kind mit ADS benötigt 10 mal mehr an Wiederholungen wie ein "0-8-15-Kind"
Ein Kind mit Down Syndrom braucht, jetzt haltet Euch fest. 200 mal mehr Wiederholungen als üblich.
Dies sind natürlich nur statistische Zahlen und es gibt Bandbreiten, aber es zeigt mir auch, warum ich manchmal so am Ende bin.
Immer und immer und immer wieder das Gleiche.
Manchmal möchte man nicht mehr und manchmal denkt man es bringt ja doch nichts, weil es keinen Erfolg bringt.
Es lohnt aber dran zu bleiben, den irgendwann ist das Geübte bei uns plötzlich da, so als wäre es nie ein Problem gewesen.

Deshalb ist es harte Arbeit zu fördern, doch der Erfolg belohnt dafür.




Wenn ihr mal die Möglichkeit habt einen Vortrag im PEp mitzunehmen, dann kann ich es nur empfehlen.
Dies seht ihr hier auf der Seite: klick

Aber auch beim DS-Info Center werden ab und zu Seminare angeboten von meinen Heldinnen aus Mainz: klick

Gewinne ein Doppelherz Magnesium Citrat Paket

*Werbung*

Meine Familie ist ja in Abstufungen Sportbegeistert.
Louisa ist ununterbrochen in Bewegung, tanzt, macht Akrobatik und ist in ihrer Klasse die Beste in Sport. Sie kann es kaum abwarten mit ihrem Papa wieder am Firmenlauf teil zu nehmen, wie auch schon 2014 und 2015.



Auch Jolina wird bald wieder beim Down Sportfestival starten


und der Papa versucht sich dann demnächst wieder beim Gutenberg Marathon in Mainz (er hat jetzt auch neue Laufschuhe, nachdem er diese total durch gelaufen hat.

Nur ich bin irgendwie bei Sport nicht so gut drauf. Laufen ist für meine Knie gar nix und oft vergesse ich ein bisschen Workout zu machen, weil mal wieder das oder jenes dringend gemacht werden muss, wo wir dann bei dem Thema Stress sind. Auch bei Stress hat der Körper Wirkstoffe nötig um rund zu laufen, wie zB Magnesium.
Natürlich wäre ich gerne fit und habe ein schlechtes Gewissen wenn jetzt im Frühjahr die Laufsaison meines Mannes wieder beginnt, denn damit tut er ja auch etwas für seine Gesundheit und ich bin noch auf der Suche nach meinem Sport.



Heute geht es also um das Thema Magnesium.
Wer ab und zu Wadenkrämpfe hat, der kennt es sicher, denn das ist ein Zeichen für Magnesiummangel, den man recht einfach beheben kann.
"Magnesium 400" gibt es als Depot, als Brausetabletten Citrat oder Granulat Citrat. (Magnesium ist in dem Granulat oder den Brausetabletten von Doppelherz System in seiner Citratverbindung enthalten. Citrate sind eine organische Form des Magnesiums. Das Vitamin B6 trägt zum normalen Eiweiß- und Glykogenstoffwechsel bei. Und es spielt eine Rolle für die normale Funktion des Nervensystems.)



 Info:
Magnesium spielt eine lebenswichtige Rolle, denn ohne diesen Mineralstoff kann keine lebende Zelle ihre vielfältigen Funktionen erfüllen. So wird Magnesium im menschlichen Körper beispielsweise im Bereich des Energiestoffwechsels oder der Reizweiterleitung benötigt. Es ist aber auch für die normale Muskelfunktion von großer Bedeutung.
Wer gerne in Bewegung ist, kann seine Leistungsfähigkeit mit den hochwertigen Doppelherz system Magnesium Produkten sinnvoll unterstützen. Ob als sprudelnde Brausetablette, Trinkgranulat oder als Tablette mit DEPOT-Wirkung. Tatsächlich verbraucht der menschliche Körper tagtäglich Magnesium. Besonders in bestimmten Lebenssituationen mit erhöhter körperlicher Anstrengung, beispielsweise beim Sport, Stress oder einer Schwangerschaft, kann es zu einer unzureichenden Magnesiumversorgung kommen. Aber auch bei Migräne oder Diabetes mellitus spielt Magnesium eine interessante Rolle.
Da unser Körper das Mineral nicht selbst bilden kann, ist es wichtig, Magnesium in ausreichender Menge über die Nahrung aufzunehmen. Vor allem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Nüsse sind gute Lieferanten. Aber wusstest du, dass man zum Beispiel täglich neun Bananen oder fünf Kilo Äpfel essen müsste, um den Tagesbedarf an Magnesium zu decken? Wichtig ist daher eine abwechslungsreiche Ernährungsweise.
Weitere Infos unter: https://www.doppelherz.de/magnesium-special/



Das Granulat wird einfach in ein Glas Leitungswasser geschüttet
und löst sich schnell und Rückstandsfrei auf.

Der Geschmack ist nicht so extrem süß, wie bei vielen Brausetabletten oder Granulat, jedoch, mag ist den Geschmack nach wie vor nicht und bevorzuge für mich die Tablette mit Depotfunktion.





Möchtest Du auch so ein Testpaket gewinnen?
Dann unbedingt weiterlesen, denn Doppelherz hat mir 3 Magnesiumprodukte, die es übrigens nur in der Apotheke zu kaufen gibt, zur Verfügung gestellt um sie an einen von Euch zu verlosen.


Die Verlosung findet bei Instagram statt, also wer mich dort noch nicht abonniert hat, jetzt wird es Zeit. https://www.instagram.com/fraujolou/

Was ihr tun müsst?
Ganz einfach postet ein Sportbild von Euch auf Instagram mit #sportmitdoppelherz und @fraujolou (damit ich Euch auch finde) - Doppelherz findet ihr passend dazu auch auf Instagram
https://www.instagram.com/doppelherz_de/
Weil das Wetter gerade gar nicht nach Frühling aussieht und ihr mir keine Bilder vom Schneeschuhwandern schicken müsst, läuft die Aktion bis zum 15.5.2016.

Genug Zeit die Turnschuhe zu schnüren und ein bisschen Sport zu machen (Das gilt natürlich auch für mich Couchpotato)



Blog Marketing Influencer-Marketing ad by t5 content

Dienstag, 26. April 2016

Das perfekte Crêpes Rezept

...kommt direkt von der Französischlehrerin zu Euch frisch auf den Tisch.

Christian hat sich ja zu einem Volkshochschulkurs in Französisch angemeldet, da das Töchterlein ab Sommer diese Sprache lernen wird und er "nur" ein Latinum vorzuweisen hat.

Ich gehe mal davon aus, dass sie den Vater innerhalb weniger Wochen überflügeln wird, aber das ist ja auch gut so und mit ein paar Brocken, kann er dann wenigstens die Austauschschüler verstehen, die uns dann ins Haus stehen werden.


Das erste wirklich wichtige in diesem Kurs war Lektion 1.
Das Crêpes Rezept der Lehrerin, einer Französin, wohlgemerkt.

Also machte ich auch meine Hausaufgaben und testete das Rezept gleich aus.
Es ist wie bei "normalen" Pfannkuchen, jeder macht sie ein bisschen anders und natürlich gehört der typische Hausfrauensatz "so nach Gefühl" auch dazu, denn Eier sind nie gleich.



Die größte Herausforderung ist jetzt nicht das Rezept auf Französisch, sondern die Schrift meines Mannes, daher hier noch mal schön abgetippt:

Ihr braucht:
500 Gramm Mehl
6 Eier
1 Liter Milch
ein wenig Zucker
ein wenig Salz

(Die Menge ist schon richtig viel und ihr erhaltet einen kleinen Berg Crêpes. Die aber auch am nächsten Tag noch lecker sind)


Das ganze wird dann miteinander verrührt, die Eier werden nicht getrennt.
Wir haben zwar ein Crêpeseisen von Anno dazumal, aber in einer flachen Pfanne geht das ganz genau so gut und viel schneller.
Wie üblich, wird der erste Crêpes nicht so schön.


Eine Woche später hatte ich die Lehrerin am Telefon und berichtete ihr stolz von meiner Backaktion.
Sie hat sich sehr gefreut über mein Lob und verriet mir, dass sie manchmal auch Grand Marnier in den Teig gibt, oder bei Kindern etwas Apfelsaft.




Ich finde aber gerade den neutralen Geschmack, mit nur wenig Zucker und der Prise Salz als Geschmacksverstärker ideal. So kann man die dünnen Pfannkuchen unterschiedlich belegen, mit Nutella (der Klassiker) oder auch am nächsten Tag noch mit Frischkäse und Kochschinken, oder Lachs.








Ich hoffe ich habe Euch jetzt Appetit gemacht auf diese leckeren Teile, denn sie gehen einfach und schnell und sind viel günstiger als auf jedem Jahrmarkt, wo man wirklich oft tief in die Tasche greifen muss.
Nur auf kleinen Märkten, wo Crêpes für einen guten Zweck gebacken werden, zB für einen Verein oder die Klassenkasse gebe ich gerne ein paar Euro für diese kleinen Hüftschmeichler hin.




Viel Spaß beim nachbacken.

Montag, 25. April 2016

Flori Vielfraß von Amigo ist Jolinas neues Lieblingsspiel

Beim Elternbloggertreffen in Darmstadt haben wir ganz viele Spiele mit Andy von Amigo durchprobiert.

Wenn man ein Kind mit "besonderen Bedürfnissen" hat (so sagt man im Englischen ja so schön), dann achtet man bei Spielsachen nicht nur auf den Spaß und auf die Familientauglichkeit, man hat auch oft den Anspruch mit viel Freude nebenher noch ein bisschen zu fördern.

Nicht weil wir diese extremen Fördermütter sind, nein, ich bin ehrlich, weil wir faul oder eher müde sind. Wir fahren von der Logopädie zur Krankengymnastik, dann weiter zu der Förderpraxis und bekommen von dort noch Hausaufgaben mit. Alles zum Wohl des Kindes und ja, es bringt richtig was und es würde noch mehr bringen, würden wir uns richtig hinten dran klemmen und zu Hause weiter fördern.

Aber bin ich das? Bin ich eine Therapeutin oder Mutter? Ich will Mutter sein und einfach auch mal ohne erhobenem Zeigefinger Spaß haben.

"Flori Vielfraß" ist so ein Spiel das Spaß macht und zusätzlich fördert.



Das Spiel ist für Kinder ab 4 und kann mit 2-4 Personen gespielt werden.
Die Spielregeln lassen sich abwandeln und so begannen wir ganz einfach mit Jolina um ihr erst mal das Gefühl für das neue Spiel zu geben.

Inzwischen kann sie die Farben zuverlässig benennen, endlich und auch an Spielregeln hält sie sich in der Regel.




Aufgabe ist es die Raupe ins Ziel zu befördern, das man selbst festlegt, somit kann man selbst die Dauer des Spiels variieren. Zwischendurch futtert die Raupe bunte Blätter und wird immer länger und bunter.




Das Spiel fördert die Feinmotorik und das Erkennen von Farben. Es ist eher ein Glücksspiel, als eines für Taktiker und auch unruhige Kinder werden es mögen, denn es ist immer Action auf dem Tisch, weil man auch dran ist, wenn andere würfeln.


Die Spielregeln sind, wie bei Amigo gewohnt klar und übersichtlich mit vielen Bildern beschrieben.

Meine Mädels lieben Flori Vielfraß und ich bin dankbar, dass ich das Spiel zum testen einfach mitnehmen durfte. Danke Andy, danke Amigo.
Als Gegenleistung mache ich dafür gerne ein bisschen Werbung.





Wer gerne mal ein bisschen Mäuschen spielen möchte, Louisa stellt das Spiel in ihrem YouTubeKanal vor und freut sich natürlich auch über Eure Daumen nach oben ;-)





.
und hier könnt ihr Euch das Spiel schnappen, oder bei Eurem Spielzeugladen um die Ecke









Sonntag, 24. April 2016

Sonntagskino: Die zauberhafte Geschichte von Nhelyia

´Heute habe ich ein wirklich liebevolles Video mit französischen Untertiteln, doch auch wer die Sprache nicht versteht, die Bilder sprechen für sich.

Hier der Text zum Video:

"A tous ceux qui se demandent comment on peut devenir les heureux parents d'un enfant trisomique, à tous ceux qui cherchent de l'espoir, des réponses, et l'envie d'avancer même quand la vie n'est pas comme on l'avait imaginée...
Voici l'histoire de Nhélyia, notre cadeau du ciel !"



"Hier ist die Geschichte von Nhelyia, unser Geschenk des Himmels!"


Samstag, 23. April 2016

Buchtipp: Trisomie 21 - Was wir von Menschen mit Down-Syndrom lernen können von Andre Frank Zimpel

"Wenn ich doch nur manchmal in den Kopf meiner Tochter schauen könnte" So, oder so ähnliche Gedanken kommen mir oft. Warum macht sie das jetzt so und warum versteht sie das jetzt nicht, warum kann ich ihr ein Wort 10 Mal vorsagen und sie sagt nur die letzte Silbe?

Meine Tochter Jolina hat das Down Syndrom, oder wie Dr. Zimpel sagen würde, lebt unter den Bedingungen einer Trisomie 21, doch diese Erklärung reicht mir nicht.

Ich bin kein Mensch der sich damit zufrieden gibt, das etwas eben so ist, ich will wissen wieso etwas so ist.

Jolina lernt im Schneckentempo, zählt von 1 bis 2 und alles darüber hinaus sind viele, mit 7 spricht sie schlechter als manches Kleinkind und ist weit davon entfernt dieses ewig lachende Sonnenscheinkind zu sein, wobei sie aber natürlich ihren Charme einzusetzen weiß.

Genau auf viele dieser Fragen habe ich in den letzten Tagen eine Antwort erhalten, gefunden habe ich sie im Buch von Dr. André Frank Zimpel.





Wer unseren Blog schon länger verfolgt hat sicher mitbekommen, dass wir an der Aufmerksamkeitsstudie von Dr. Zimpel teilgenommen hatten. Nachlesen kann man es hier im post von 2013.
Auf diese Studie wird natürlich auch im Buch eingegangen.

"Menschen mit Trisomie 21 erschließen sich Dinge anders als Menschen ohne diese genetische Abweichung.
Sie neigen verstärkt dazu, von Einzelheiten abzusehen. Sie sind deshalb auf geeignete Abstraktionen (Buchstaben, Gebärden, mathematische Symbole usw.) mehr angewiesen als andere Personen. Der anschauungsgebundene, kleinschrittige und Abstraktionen vermeidende Unterricht an Förderschulen trägt diesen neuropsychologischen Besonderheiten nur wenig Rechnung und wirkt eher kontraproduktiv. Gleiches gilt für die vorhandenen Lehr- und Lernmethoden, die solche Aufmerksamkeitsbesonderheiten bislang nur unzureichend berücksichtigen. Sie müssen überdacht werden, um weiter auszubauen, was bisher nur in Aufsehen erregenden Einzelfällen gelingt: normale Ausbildungsgänge für Menschen mit Trisomie 21 bis hin zum Universitätsabschluss.

André Frank Zimpel fasst auf Basis einer groß angelegten Studie mit 1294 Teilnehmern zusammen, was heute als gesicherter Befund gelten kann und welche Konsequenzen unser Bildungssystem daraus zu ziehen hat." (eine dieser 1294 Teilnehmer war auch Jolina)

Das 200 Seiten starke Buch ist klar gegliedert in verschiedene Kapitel, an deren Ende immer noch eine Zusammenfassung zu finden ist.
Die erste Hälfte beschäftigt sich vor allem mit Genetik und dem Hirnaufbau, alle Daten sind übrigens mit Quellen belegt.

Welcher Teil des Gehirns ist für was zuständig, welche Bereiche sind bei Trisomie 21 anders, hat die Größe des Gehirns einen Zusammenhang mit der Lernfähigkeit und gibt es unterschiedliche Gehirntypen?

Im ersten Teil wird auch auf die "Behandlung" des Down Syndroms eingegangen.
Selten haben sich die Mitglieder der Down Syndrom facebook-Gruppe gegenseitig so zerfleischt, als ein Artikel mit zweifelhaften Titel in die Gruppe gestellt wurde. "Pille gegen Down Syndrom".
Die Meinungen gingen weit auseinander, wobei viele den Artikel wohl auch gar nicht gelesen hatten und bereits aus der wirklich schlechten, reißerischen Überschrift ihre Schlüsse zogen.
Genau diese Diskussion sah man schon voraus, denn Zitat:"...Die Grenzen zu sinnvollen Medikationen(z:B. bei Parkinson, bei Epilepsie....) sind fließend. In genau diesem Graubereich liegt die "Lern-Pille".....Bei Autismus und ADHS gehört diese Diskussion längst zum Alltag."

Wem der erste Teil zu komplizierte Kost ist, dem lege ich die zweite Hälfte des Buches sehr ans Herz, hier geht es vor allem um die Studien des Dr. Zimpel und über das Lernverhalten von Menschen mit Down Syndrom.

In klaren, auch für Laien verständlichen Worten und anschaulichen Beispielen wird erklärt wo die Unterschiede zwischen den Menschen mit Trisonie 21 und uns Menschen mit "Durchschnittsgehirn" liegen.

Menschen mit Down Syndrom können weniger Infos gleichzeitig verarbeiten.
Das Phänomen kennen wir Eltern sehr gut. Ich bezeichne das bei Jolina oft als "Tunnelblick" sie hat eine Sache im Kopf und die verfolgt sie ohne wenn und aber, dann ist nur Platz für diese eine Sache.

Natürlich kann ich mich immer noch nicht in die Welt meiner Tochter hineindenken, aber, dass es schwierig für sie ist mit uns mit zu halten hat jetzt eher etwas greifbares bekommen.

Beispiel: Es liegen 4 Kugeln vor uns und wir können mit einem Blick sehen, das sind 4, wir denken nicht darüber nach und müssen nicht zählen, ein Blick und es ist klar.

Für Jolina ist es mit diesen 4 Kugeln so, als würde man mir 10 Kugeln hinlegen, ohne nachzählen, oder Gruppen bilden kann ich es nicht mehr auf einen Blick erfassen.

Jolina kann 2 Kugeln so erkennen wie ich 4, also muss ich dieses einfach übertragen.
Ein Wort mit vielen Silben ist einfach zu lang um auf einmal verarbeitet zu werden, es bleibt nur das Ende hängen, deshalb spricht sie auch oft nur die letzten Silben nach, jetzt verstehe ich das.

Jetzt könnte man einfach sagen, dass dies eben so ist und man damit leben muss, doch Menschen wie Pablo Pineda, der einen Hochschulabschluss hat, haben uns gezeigt, dass es auch mit dem Down Syndrom im Gepäck möglich ist Erfolge zu erzielen.
Wie ist es also möglich Menschen mit Trisomie 21 Inhalte anders zu vermitteln, damit auch ihre Gehirne die Gelegenheit haben sie zu erfassen und zu verarbeiten.



Die Ansätze, die im Buch gezeigt werden sind einfach, aber genial, sie verbinden die Schwächen und Stärken dieser Menschen und lösen die für uns typische Darstellungen auf um sie auf die Wahrnehmung der Menschen mit Down Syndrom herunter zu brechen.

Unsere Große, inzwischen in der 4. Klasse, hat ganz anders rechnen gelernt als wir damals. Sie lernten, dass es zur Lösung immer unterschiedliche Methoden gibt und da waren welche dabei, die sprangen mich sofort an, hätte man mir damals vor 40 Jahren erlaubt auf meine Weise zu rechnen, hätte ich nicht bis heute Probleme mit dem Kopfrechnen, aber na ja, was lernen wir daraus? Die die am schlechtesten rechnen können werden Banker ;-)

Das Buch sollte Pflichtlektüre werden für alle Pädagogen, denn so einfach und anschaulich dargestellt, sollte jeder verstehen, dass es in vielen Schulen, auch Förderschulen komplett falsch gehandhabt wird, wie man versucht Schüler mit Trisomie 21 zum lernen zu animieren.

Auch sollten alle Ärzte gewisse Abschnitte lesen.
So kann ich nur zustimmen, dass Menschen mit Down Syndrom schon vor der Geburt als geistig behindert abgestempelt werden. Da wir es voraussetzen, trift es dann auch oft ein, weil, warum soll man sich unnötig Mühe geben.

Auch auf die hohe Abtreibungsraten wird eingegangen und auf die Folgen. Eine Abtreibung bleibt oft nicht ohne Folgen für die Mütter, die Vorwürfe, die die Frauen sich selbst machen sind nicht zu vernachlässigen und der Druck unter dem sie stehen, den "Schaden" zu beheben.

Ich hoffe, dass dieses Buch eine kleine Revolution auslöst. In seinem Gebiet ist es übrigens schon ein Bestseller und das ist gut so.

Gut für meine Tochter und gut für alle Menschen mit Down Syndrom.

Wir müssen einsehen, dass wir unser Bild im Kopf ändern müssen, wenn es unserer Generation nicht gelingt, dann der nächsten, die mit Kindern mit Down Syndrom in einer Klasse sitzen* und sehen, dass auch die fähig sind etwas zu leisten.

* Falls es auch weiterhin Menschen mit Down Syndrom unter uns sind und die Abtreibungsraten nicht weiter steigen, denn über 90% Kinder mit Down Syndrom fehlen schon in unserer Gesellschaft, weil man sie vor der Geburt aussortierte und man dachte, sie wären nicht fähig ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft zu sein. Was ein Quatsch.



Donnerstag, 21. April 2016

Taschen Freebook "Never walk alone" von nEmadA

Wer vor 2 Tagen mein Video zum Abschied von nEmadA geschaut hat, der hat sie ganz am Ende schon entdeckt.

Die Tasche "Never Walk Alone" das Abschieds Freebook von nEmadA für Stoff und Liebe



Die Beuteltasche ist auch für Anfänger ganz einfach zu nähen und kann ganz unterschiedlich gestaltet werden.

Obwohl meine Große bei dem Stoff verklärte Augen bekam ist dies ein Projekt das mal nicht für die Kinder gedacht war und deshalb findet es auch den Weg zu RUMS.

Mittwoch, 20. April 2016

Reisebericht: Center Parcs De Kempervennen (2. Aktivitäten)

Nachdem ich Euch am Montag viel über Unterkunft und den Marked Dome im Center Parcs De Kempervennen erzählt habe, geht es heute um Aktivitäten, die wir gebucht haben, bzw es gibt sie auch for free.



Wenn wir bei CenterParcs online buchen erhalten wir immer 4 Toppings, also kleine Gutscheine die man beliebig einlösen kann. Der erste geht immer bei uns drauf, dass ich eine Wunschunterkunft buche, nicht dass wir zB am Ende neben der Skihalle wohnen, aber viel lieber zum Schwimmbad wollen.

Ein langer Fußmarsch mit Jolina kostet nicht nur Nerven und Kraft, sondern auch unendlich viel Zeit, von der man im Urlaub zwar genügend hat, aber doch nicht für solche Kämpfe.


Topping Nr. 2 war einmal "Cool Factor" für Louisa, in dem Fall Bogenschießen.

Jahre lang, was rede ich, Jahrzehnte waren es, haben Christian und ich uns immer in unseren Urlauben vorgenommen mal zum Bogenschießen zu gehen. Doch irgendwie waren wir immer zu faul, oder es war zu heiß, oder wir waren müde vom tauchen.
Jedenfalls unser Töchterchen hat es getan.



Der nette Mitarbeiter vom Park entschuldigte sich für sein schlechtes Deutsch, aber so schlecht war es gar nicht und er schaffte es auch der Gruppe, die bis auf eine Ausnahme nur aus Deutschen bestand, alles perfekt zu erklären und gestaltete das Training sehr kurzweilig.

Es waren übrigens zu der Zeit überwiegend Deutsche im Park. In Rheinland Pfalz waren ja dieses Jahr die Osterferien schon eine Woche vor Ostern gestartet und so sahen wir viele Kennzeichen aus unserer Region und fanden sogar eine Brötchentüte unseres regionalen Bäckers auf dem Boden. Tztztztz, nicht im Mülleimer, da könnt ich ja platzen.



Louisa war natürlich genervt, dass sie nicht sofort 100% getroffen hat. Sie will ja alles sofort können ohne Üben, nur manchmal muss man eben doch probieren und austesten.




Jolina fand ihr steht der erste Platz zu, ganz ohne teilgenommen zu haben. Sie gewinnt auf jeden Fall den Sonderpreis lautester Zuschauer.

Es gab am Ende übrigens wirklich eine kleine Siegerehrung aller Teilnehmer, war wirklich sehr schön gemacht diese Aktivität.



Die beiden verbleibenden Toppinggutscheine tauschten wir dann gegen eine Stunde Familienbowling. Einen Park ohne Bowlingbahn habe ich noch nicht gesehen, genau wie Minigolf und Schwimmbad gehört es einfach dazu.

Unsere Mädels lieben es zu bowlen und im Ambiente vom Center Parcs unter Familien mag ich es eigentlich auch. Auf Bowlingbahnen hier bei uns fühle ich mich ziemlich unwohl. Das musste ich jedenfalls bei Louisas Geburtstagsparty feststellen.


Ich finde ja diese Schuhe eine Strafe und pssst, ich trug Größe 35, hihi.
Jolina war bockig weil sie keine Schuhe bekam, aber für so kleine Füße gibt es noch keine Schuhe, ich glaube die gehen dort bei Größe 30 los.

Louisa fand auch keine "gemütlichen" Schuhe und so war ihre Stimmung gleich zu Beginn auf dem Gefrierpunkt.
Ich sage nur die Pubertät hatte sie in dieser Stunde gewaltig im Griff und wir bekamen es ab.


Die Bowlingbahn in De Kempervennen ist so gestaltet als wäre man in einem Schiff. Richtig cool mit Liebe zu kleinen Details.


Große Zentrale Bar am Bowling Bereich



Bei CenterParcs gibt es immer die Möglichkeit mit Bande zu spielen, bzw hier war eine fixe Kinderbahn, was ich natürlich toll fand, denn sonst fährt das Teil bei Erwachsenen runter. Zusätzlich gibt es bei CenterParcs auch oft diese Hilfen, wenn man beim Bowlen nicht mit der Kugel anlaufen kann. Hier waren es mal tolle, kindgerechte Drachen und auch genügend. Sonst muss man immer um die wenigen Teile kämpfen am Nachmittag wenn viele Kinder auf der Bahn sind.


Jolina hatte dieses Mal zum ersten Mal richtig Ausdauer und Spaß am bowlen (dafür motzte ja mal die Große, örgs) Sie verstand auch worum es ging und freute sich, oder ärgerte sich mal an genau der richtigen Stelle.

Hört sich jetzt vielleicht ein bisschen komisch an, denn warum sollte das bei einer Siebenjährigen nicht so sein, doch leider braucht Jolina immer etwas länger um hinter den Sinn einer Sache zu kommen, sie braucht einfach viele Wiederholungen, bis sie etwas lernt.
Das Geheimrezept ist, einfach nicht locker lassen, dann wird das schon.


Louisas Laune wurde nicht unbedingt besser nachdem die Pins nicht fallen wollten bei ihr. Ich riet ihr doch auch die Hilfe zu nehmen, tat sie auch, aber die Laune wurde nicht besser, denn eigentlich will sie ja kein Kind mehr sein, doch gewinnen wollte sie auch, blöde Situation.



Leider hat sie verloren und war darüber stinkesauer. Ich erklärte ihr, dass ich oft verliere und dann auch nicht so rum zicke, und dass ich eines der Kinder war die im Sport immer als letzte in die Mannschaft gewählt wurden. Ihre Antwort war: "Siehst Du, dann bist du ja dran gewöhnt, ich aber nicht!" Na super, danke Louisa, das baut doch sofort auf, haha. Wer hätte gedacht, dass meine Tochter mal die ist, bei der die Sportlehrerin immer sagt, komm mach mal vor.



Nachdem unsere Toppings verbraucht waren und wir ja nur eine Kurzwoche im Park waren buchten wir keine weitere Aktivitäten. Wäre das Wetter besser gewesen, hätte uns Geocachen für die ganze Familie gereizt und Louisa hätte noch gerne den Hochseilgarten gestürmt.

Selbst die Kids Shows ließen wir aus, so entschleunigt genossen wir dieses Mal unsere Tage.
Louisa und ich besuchten dann aber noch den Kinderbauernhof, sprich den Streichelzoo.
Dieser war recht groß und schön gestaltet.


Besonders putzig waren die vielen Ziegenbabys, die wirklich zu putzig waren.


Was uns übrigens bei allen CenterParcs Bauernhöfen aufgefallen ist, die Tiere sind extrem gechillt, könnte am Gras liegen. (Ahhhh, der flache Witz musste sein, bei einem niederländischen Unternehmen, sorry).
Aber auch dieses Mal wurde man nur abgelutscht und beknabbert, aber nicht aufdringlich um Fressbares angebettelt.
Streichelgehege in Zoos sind ja teilweise gemeingefährlich. Hier gar nicht, sogar die Truthähne waren extrem friedlich.


Es standen übrigens extra Schilder an vielen Stellen, man solle die Ziegenbabys nicht hochheben, klar verständlich, so knuffig wie die auch sind, doch eins ist ständig bei Louisa auf den Schoss zum kuscheln.









Sogar die Hühner kann man streicheln, wobei gegen die Babyzicklein können sie nicht anstinken.





Jolina wollte übrigens nicht mit, sie wusste gar nicht was sie nicht wollte, denn sie hätte es geliebt, doch wer bockt und NEIN!!! schreit, der hat eben Pech gehabt, bei uns in der Familie gibt es keinen Behindertenbonus und so konnte Louisa die Zeit mit mir alleine genießen, was auch immer wichtig ist.




Den Blogbeitrag über das Haus und den Park an sich findet ihr hier.

Wer gerne bewegte Bilder hätte, kann mit Lou den Park entdecken: