Samstag, 26. März 2016

Ich lese: "The Make up Girl - Hinter den Kulissen" von Dana Sheen

Mit diesem Buch hatte ich die Ehre ein Exemplar kurz vor der deutschen Erstveröffentlichung in Händen zu halten.

Eigentlich bin ich wohl etwas älter als die geplante Zielgruppe, aber die Glitzerschrift und das Pink des Buchrückens schrien ganz laut nach mir.

Ich habe zwar schon länger mit dem Buch begonnen, es aber immer wieder zur Seite gelegt, was nicht wirklich positiv klingt. Jetzt hat es den Weg in den Koffer gefunden, denn im Urlaub bevorzuge ich leichte Kost, nicht zu verwechseln mit seichter Kost.



Der Inhalt des Buches ist grob umrissen der alte, bekannte Traum von Hollywood. Nur nicht als Schauspielerin, sondern als Make-up-Artist. Dafür zieht es die 19 jährige Kim von Irland nach Los Angeles, wo sie statt dem üblichen Kellnern einen Job als Mädchen für alles in einer Late Night Show hat.

Wie vorher zu sehen, wird sie ganz schnell zur Maskenbildnerin der Show befördert und trifft die unterschiedlichsten Persönlichkeiten.
Gleichzeitig versucht sie eine Fernbeziehung zu führen, doch plötzlich ändert sich auch das Leben des Freundes und alles wird noch komplizierter.

Das Buch hat einige ganz nette Ansätze, kommt dann aber schon wieder zum nächsten Thema, mir fehlt ein bisschen Tiefgang und ein Spannungsbogen. Auch nach der Hälfte des 400 Seiten starken Buches ist man noch nicht mitgerissen, sondern ditscht an der Oberfläche von Punkt zu Punkt zu Punkt und wartet, wann man endlich eintaucht und sich große Kreise bilden.

Man hat ständig das Gefühl "und dann, und dann, und dann...."
Gerade macht sich Kim noch Gedanken um einen Streit mit der Vorgängerin, schon ist eine andere Katastrophe wieder Thema und das Vorherige ist vergessen.

Das Buch entspricht viel dem Stil unserer Zeit, schnelllebig und oberflächlich.
Natürlich, könnte man sagen, genau das ist Hollywood! Sicher, aber den Weg den Kim im Buch geht hat doch schon viel vom Tellerwäscher zum .... - der amerikanische Traum eben, von dem wir doch wissen, dass er sich nur den wenigsten so erfüllt und wenn, dann durch harte Arbeit, aber nicht durch pures Glück. Eben so richtig etwas für junge Mädchen zum schwärmen und träumen garniert mit Einzelheiten zum Lippenstift des Tages.

Kim hat das große Problem eigentlich mit keinem über die Wahrheit sprechen zu können, weder mit ihren Eltern über ihre Wohnsituation, noch über die wahre Beziehung zu ihrem Freund und schon gar nicht über das was am Set der Show passiert. Trotzdem würden wir manchmal gerne näheres erfahren, mehr über Gefühle, mehr Beschreibung der Situationen, mit uns kann sie doch über alles sprechen.
Einfach mehr Tränen, Schweiß und Augenringe. Was man bekommt ist aber genaue Beschreibungen der Outfits und des Make ups, so wie es der Titel auch verspricht, hätte ich besser wörtlich nehmen sollen.

Ich jedenfalls mag Bücher in denen mir der Autor ein Bild malt, des Umfeldes und von den Gefühlen, ich möchte die Duftkerzen in der Garderobe riechen können, leider lässt die Beschreibung derer im Buch meine Nase kalt, schade, ich bin nicht in das Buch eingetaucht, sondern nur an der Oberfläche geblieben.

3 gut gemeinte Sterne von 5 möglichen


Freitag, 25. März 2016

Happy Birthday Jolina

Heute vor 7 Jahren warst Du so ungeduldig und hast mal 4 Wochen zu früh dein kleines Stupsnäschen an die Luft gestreckt.

Auch sonst ist jetzt Geduld nicht wirklich deine Stärke, aber welches Kind hat das schon?
Du bist "schon" 1,10m und bald ein großes Schulkind.
Am liebsten magst Du "Pomfitt" und da es bei uns zu Hause nie welche gibt darfst du sobald wir irgendwo unterwegs sind auch so viel Pommes essen wie du magst, das können bei 14 Tagen Urlaub, dann auch mal 14 mal Pommes als Hauptmahlzeit sein, und noch als Snack zwischendurch.

Manchmal denke ich Kolumbus hat extra für dich die Kartoffel von seinen Reisen mit gebracht, denn die magst Du eigentlich in jeder Form im Gegensatz zu Gemüse, das du absolut in keiner Form magst.
Ja, Du bist konsequent und dein kleines Dickköpfchen verbaut dir zwar manchen Weg, doch es wird dich sicher im Leben auch ein gutes Stückchen weiter bringen. Niemals aufgeben ist so wichtig für dich, wo doch alles für dich so viel mehr Kraftaufwand und Zeit bedeutet, was deiner großen Schwester wie ein Geschenk in den Schoss fällt.


Wenn Du lachst scheint die Sonne und wenn du schlechte Laune hast tobt auch mal ein Gewittersturm. Du beherrschst alle Wetterlagen und das ist gut so, denn immer nur Sonne ist gar nicht gut, nicht nur, dass man sie dann gar nicht mehr zu schätzen weiß, sondern die Pflanzen brauchen auch Regen zum wachsen.

Du hast einen wundervollen Humor und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Du teilst gerne und es ist dir nicht wichtig als Erste ins Ziel zu kommen, sondern mitlaufen zu dürfen.

Wenn wir dich zwar anders bestellt hatten, war diese Sonderausstattung ein Gewinn für uns.
Nur durch dich haben wir wundervolle Menschen kennengelernt und sind selbst ein bisschen zu besseren Menschen geworden. Unser Blickwinkel wurde auf ganz andere Dinge gerichtet, die wichtig und auch wunderschön sind.
Manchmal würde ich jedem die Erfahrung mit einem kleinen Wirbelwind wie Dir wünschen, einfach nur um manches am Ende anders zu sehen und um Prioritäten zu verschieben.


In den letzten 7 Jahren habe ich natürlich viele graue Haare bekommen und einige Frustpfunde, weil du uns natürlich nicht nur Freude sondern auch Sorgen im Gepäck mit gebracht hast. Manche Sorgen müssten gar nicht sein, wenn andere Menschen dich so sehen würden wie wir dich sehen und kennengelernt haben.

Du bist gesund (bis auf diese ständig laufende Nase), du lernst jeden Tag Neues, zwar langsamer als die Kinder die nach Bestellung geliefert wurden, aber es kommt und es bereitet uns dadurch viel mehr Freude, als hätten wir nicht darauf warten müssen.

Du gehst gerne in deinen Kindergarten und auch zu deinen Therapien muss man dich nicht zwingen.
Wenn mal was nicht super läuft, du bockst und dich sträubst und ich denke, jetzt ist der Tag gelaufen strahlst du mich an und meinst "Toll wars" - das verblüfft mich immer wieder, denn deine Sicht auf Dinge kann man nicht lernen, das bist du und steckst immer voller Überraschungen.

Du gehst mit Begeisterung ins Kinderturnen und wenn wir dich fragen wie es war sagst du "Nicht schubse!" das führte dazu, dass der Papa letzte Woche heimlich von außen vom Fenster sich die Nase platt gedrückt hat um zu sehen wer da schubst, du oder die anderen.

Manchmal vermisse ich, dass du mir nicht wirklich erzählen kannst was dich bewegt, oder was passiert ist, aber auch das wir kommen und dann freuen wir uns darüber wie Bolle.

Ich habe bisher keinen einzigen Tag bereut, dass du da bist, der Gedanke war selbst in den ersten schweren Stunden nicht da, du warst ein Wunschkind und das hat sich nie geändert.

Happy Birthday mein Rübchen

Mittwoch, 23. März 2016

Ein Besuch bei Jenny Klestil

Jenny Klestil fotografiert seit genau einem Jahr Menschen mit Down Syndrom unter dem Motto "Glück kennt keine Behinderung"

Im Oktober veröffentlichte ich hier ein kleines Interview mit Jenny, inzwischen hat sie erfolgreich in einigen Ausstellungen mit diesen Bildern Menschen zum lächeln gebracht und noch viele weitere werden folgen.

Wir freuen uns besonders auf die Ausstellung in Frankfurt am Down Sportfest, denn dort werden wir Jenny endlich mal wieder persönlich begegnen und nicht nur virtuell.

Natürlich waren wir auch schon zu Besuch bei Jenny und zeigten, dass Behinderung und Glück sich nicht ausschließen.





Es ist nicht einfach so einen kleinen Wirbelwind wie Jolina zu fotografieren, da kann ich ein Lied von singen und es gibt gute Tage und weniger gute Tage. Dies war nach langer Autofahrt mit 1 Stunde Stau vor Köln ein weniger guter Tag, leider.
Eigentlich dachte ich es gibt kein schönes Foto am Ende, doch Jenny versteht ihr Handwerk und hat genau in der Nanosekunde abgedrückt in der es passte.



Raus gekommen sind tolle Geschwisterfotos.





... und auch natürlich Einzelbilder, mal etwas nachdenklicher,



... oder glücklich lächelnd, oder


...einfach cool im Doppelpack.



Eines meiner Lieblingsbilder ist dieses hier:








Ein weiteres Lieblingsbild ist aber dieses hier, das ich schon für Jolinas Einschulungsposts verwurschtelt habe.
Das ist 100% Jolina.
100% echt.
Frech, selbstbewusst und ganz viel Mädchen.



Danke Jenny für deine investierte Zeit, dein Herzblut und die Liebe für das Projekt.


Weil aber "Danke" sagen alleine keine Ausstellung finanziert ist es wichtig die Arbeit von Jenny auch finanziell ein wenig zu unterstützen. Das kann man hier mit einer noch so kleinen Spende sehr gut und einfach tun.



Dienstag, 22. März 2016

Schwestern

Heute habe ich zwei Bilder für Euch die mehr sagen als tausend Worte




Welche Gedanken gehen Euch dabei durch den Kopf?

Mir zB:
Manchmal schauen kleine Schwestern zu den Großen auf
Manchmal sind kleine Schwestern ganz schöne Minizicken
Manchmal erben kleine Schwestern die Kleider von den Großen
Immer hat man jemanden an der Seite und ist nicht alleine



Vielen Dank an die Fotozauberkünstlerinnen  Conny Wenk und Jenny Klestil


Im nächsten Post gibt es noch mehr von Jenny und den Schwestern

Montag, 21. März 2016

Heute ist Welt Down Syndrom Tag + LinkParty

Der 21.3. ist nicht zufällig gewählt, denn das 21. Chromosom ist bei Menschen mit Down Syndrom 3 mal vorhanden.

"Down-Syndrom ist eines der verbreitetsten angeborenen Syndrome. Man findet Menschen mit Down-Syndrom überall auf der Welt sowie bei allen ethnischen Gruppen und Bevölkerungsschichten. Alle drei Minuten kommt ein Baby mit Down-Syndrom zur Welt, insgesamt leben weltweit zirka fünf Millionen Menschen mit Down-Syndrom. Die Häufigkeit des Auftretens ist dabei mit etwa 1 auf 800 Geburten überall gleich. In letzter Zeit führt die Zunahme pränataler diagnostischer Verfahren, verbunden mit einem positiven Befund, häufig zu der Entscheidung, die Schwangerschaft abzubrechen. Die Zahlenangaben hierzu sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich."
Quelle: DS-InfoCenter



An diesem Tag bündeln Vereine, Eltern und Institutionen ihre Kräfte und versuchen einfach darauf aufmerksam zu machen, dass Menschen mit Down Syndrom zu unserer Gesellschaft dazu gehören.


Dieses Jahr hat das DS-InfoCenter übrigens keine Posteraktion gemacht und dies war der Grund warum Kräfte gebündelt wurden und diese wunderbare Aktion weiter geführt wurde.

Eine dieser "Verrückten" war ich.
Ich habe so viele wundervolle Poster gesehen und verschickt.
Danke auch an dieser Stelle an Chris und Kathrin, die fleißigen Hände hinter dem "Posterteam"
Wir haben über 600 Poster erstellt und verschickt und mussten über 600 Mal lächeln über die wundervollen Menschen die diese Poster zieren.

Zusätzlich haben wir aber auch Spenden gesammelt und werden diese dem InfoCenter zukommen lassen für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre und damit auch weiterhin hilfesuchende Eltern so erstklassige Unterstützung erfahren.

Das Spendenkonto ist übrigens noch nicht geschlossen: Paypal an "wdsd2016@gmx.de" - bitte daran denken als "Freunde" zu senden, sonst wird die Spende um Gebühren reduziert.


Heute habe ich auch die Ehre im Blog von "Kellerbande" als Gastbloggerin zu schreiben, hüpft doch mal rüber :-)

Ich sammle hier die Posts zum Welt Down Syndrom Tag, ich freue mich wenn ihr Euch verlinkt (vergesst bitte den Backlink zu dieser Seite nicht, sonst gibt es beim Verlinken evtl. Probleme)




Sonntag, 20. März 2016

Sonntagskino Poster zum Welt Down Syndrom Tag

Heute mal als Vorgeschmack zum WDSD (World Down Syndrome Day) alle unsere Poster der letzten Jahre. Da hat sich schon einiges angesammelt.

Als Jolina am 25.3. geboren wurde hing noch so ein Poster in der Diakonie, wir wussten zwar zu dem Zeitpunkt noch nicht was es damit auf sich hat, aber wir fühlten uns gleich weniger alleine.

Morgen werde ich dann eine Linkparty öffnen (wenn ich es gebacken bekomme) in dem jeder seine Post verlinken kann die den WDSD zum Thema haben, wer eines unserer Poster in seinem Blog "aufhängen" möchte darf das auch gerne tun und sich eines hier schnappen.


Freitag, 18. März 2016

Aufstehen, Krone richten und gegen das schlechte Gefühl anschreiben....

... das tue ich gerade mit diesem Blogpost.

Eigentlich sollte hier ein Geburtstagsbericht stehen, oder was wir bei der Schuluntersuchung erlebt haben (schon wieder) aber ich kann das nicht so schreiben wie ich möchte, ich fürchte mich vor Kommentaren, die diese Posts kaputt machen, angreifen und dabei sind das dann Posts bei denen ich Euch ganz tief in unser Privatleben rein lasse, Posts in denen ich Euch zu uns nach Hause einlade.
Zum ersten Mal habe ich das Gefühl es gibt Leute, die möchte ich eigentlich gar nicht bei mir zu Hause haben, in meiner Burg, meiner Zuflucht.

Ich bin die letzte die eine gute Diskussion nicht schätzt.

Ich finde es spannend andere Meinungen zu hören, nur so lernt man auch etwas und ein Gespräch bei dem alle die gleiche Meinung haben ist sterbens langweilig.
Dies ist auch der Grund, warum ich "negative" Kommentare auch immer freischalte, ich finde es spiegelt meine Leser wieder und ich bin ja froh, dass nicht immer alles abgenickt wird, wir sind doch alle total unterschiedlich, das mach das Leben bunt.

Mein letzter BlogPost kam mir zuerst vor wie ein Geschenk des Himmels, naja, hier übertreibe ich leicht.

Vielmehr habe ich noch eine Ladung Posts in der Pipeline, bzw Bilder von Probenähen die ich dringend zeigen müsste, mir aber jetzt kein Familienblogtauglicher Text dazu einfällt.
Als ich noch 2 Blogs betrieb war das einfacher, zwar habe ich nie geschrieben "Ich habe genäht" und fertig, doch hier möchte ich einfach nicht das Nähen, das ja auch Teil unseres Lebens ist, zu stark werden lassen.
So hätte ich gerne Geschichten zu den Bildern, manchmal fällt es leicht und manchmal habe ich ne richtige Schreibblockade.

Immer wieder sah ich mir also die Bilder mit Jolina in dieser bequemen Hose an und überlegte was ich schreiben soll und dann war der Blog plötzlich in meinem Kopf, nachdem Jolina jeden Morgen nach Rock oder Kleid fragte und ich jedesmal sagte, nein Hosen!

Ich dachte, hey, das erzählst du mal, ist ja in vielen Mädchenfamilien großes Thema und ich dachte, ja erzähl einfach wie es bei uns läuft und warum ich finde, dass es wichtig ist manche Dinge als Eltern einfach durch zu drücken. Müssen natürlich nicht immer die Hosen sein, bei uns ist es zB auch mit extremer Strenge das angeschnallt bleiben im Auto, bei anderen ist es das Essen nur am Tisch, wobei bei uns das komplette Erdgeschoss verkrümelt wird.
So ist jeder anders und das ist gut so.

Nur, dass Kinder Linie brauchen finde ich jetzt total wichtig und habe auch wenig Verständnis wenn sie das was sie brauchen nicht bekommen, so ein paar Reibungspunkte mit den Eltern ist doch wichtig und nötig um Erwachsen und glücklich zu werden.

Jetzt wurde ich aber erneut beschimpft, kommt in letzter Zeit öfter vor, doch so geballt noch nicht.

Ich kann mit anderen Meinungen leben, doch mich so hin zu stellen wie das passiert ist, ist eigentlich unfair und ich wäre klug, das einfach nicht zu beachten, aber natürlich passiert das was beabsichtigt ist, es frisst an mir, es trifft mich. Ich überlege was ich falsch mache, weil ich doch gar nicht so bin wie man mich tituliert.
Klar, eigentlich hat man sich nur auf mich eingeschossen, aber wieso? Gibt es doch die echten Supermamas der Bloggerwelt, die die sich durch den Blog in ein Rampenlicht setzen möchten.

Wollte ich das würde ich hier ganz anders vorgehen, viel professioneller, glatter, weniger persönlich und angreifbar.
Ich weiß, dass es Blogs gibt bei denen nur Kommentare die laut Beifall klatschen veröffentlicht werden *gähn*
Ich möchte natürlich keine Leser um jeden Preis und wer sich hier so unwohl beim lesen fühlt, dass er mir jedesmal eine reinhauen möchte und das mit dem Kommentar auch tut möchte ich sagen, so als guten Rat: "Lass es, komm nicht mehr rein, musst du dich nicht aufregen, ich auch nicht, und mit einem Leser weniger kann ich leben, auch wenn ich keine Tausende Leser habe, möchte ich den paar die hier gerne reinkommen weiter eine Freundin sein, die ihre verrückten Geschichten und Gedanken erzählt und die manchmal auch ein bisschen daneben liegt."




Ich weiß nicht wie schnell ich diese Kröte runter schlucke, doch eigentlich möchte ich es nicht zulassen, dass diese hasserfüllten Kommentare mich zum Umdenken bringen.
Das schlimmste ist, dass ich einen Verdacht habe und evtl. sogar jemand im Geiste damit Unrecht tue.
Meine kleine virtuelle Welt ist eben nur zu 50% virtuell, denn ich bin real, unser Leben auch und ich habe auch einige meiner Leser schon real getroffen, was eigentlich super ist, aber unter diesen Voraussetzungen auch für Unbehagen sorgt. Schade


Mittwoch, 16. März 2016

Wille Rock anziehe

Da war ich doch tatsächlich so blauäugig und dachte diese Phase würde an Jolina einfach so vorüber ziehen.
So als würde dieses zusätzliche 21. Chromosom, das auf dem doppelten X Chromosom sitzende Mädchen-Gen ausschalten, überdecken, ach was weiß ich.....

Es lag wohl nur an Jolinas Entwicklungsverzögerung, dass diese Phase einfach später kommt.

Zur Zeit kommt jeden Morgen beim Anziehen: "Wille Rock", oder "Bitte Leid"
Jetzt bin ich aber keine von diesen Mamas die ihre Kinder rausgeputzt in den Kindergarten schicken.
Kleider gerne, im Sommer ja, weil es dann schön luftig ist, aber sonst sind Hosen das Non plus ultra zum spielen, toben, klettern, rutschen.
Ich bin da auch unnachgiebig.



Was hab ich schon Mädchen im Kindergarten gesehen .....
In Sommerkleidern und dicken Strumpfhosen und Pullis drunter und der Aussage der Mutter: "Sie wollte es unbedingt anziehen!"
Ja, kann man machen, muss man aber nicht.
"Mein Kind wollte heute unbedingt auch mal nen Sekt mittrinken." Kann man auch machen, muss man aber auch nicht.


Natürlich stellt sich hier die Frage wer in der Beziehung Eltern Kind die Hosen anhat. (Das Bild musste jetzt sein)
Klar, wenn es den Erwachsenen eigentlich egal ist wie Töchterchen rum läuft ist es auch okay. Doch so oft habe ich gehört: "Deine Tochter hat immer Jeans an, wie machst Du das? Meine will immer Röcke und Kleider tragen."

Wenn mein Kind etwas will und ich aber etwas anderes, bin ich es der es in der Hand hat.
Nennt sich Erziehung, ist oft mühsam, ist aber am Ende immer ein gutes Gefühl wenn es klappt.



"Sie quengelt immer so lange bis ich nachgebe."
Ja klar. Wenn ich weiß, dass es was bringt zu nörgeln und zu bohren, dann tue ich das auch, ist ja von Erfolg gekrönt. Warum sollte ein Kind aufhören etwas zu fordern, wenn es am Ende immer genau das bekommt was es will. Und wenn es in dem Fall ein Rock ist.
Es wird Zeiten geben, da kann man seine Wünsche nicht durchsetzen und ich finde es praktisch, wenn man es schon frühzeitig lernt.
"Ich möchte heute nicht zur Schule" - "Ich möchte aber für das Geld das mir mein Chef zahlt gar nicht arbeiten." - "Ich möchte gerne mit 100 km/h durch die Stadt fahren." - "Ich möchte gerne dieses Auto kaufen, kann es mir nicht leisten und werde es nie zurückzahlen können."

Gibt es alles, ob diese Leute nicht rechtzeitig gelernt haben, dass man seine Wünsche nicht immer durchsetzen kann? Könnte sein.



Bei Jolina hilft auch ein knappes "Heute nicht." oder die Aussicht "Am Donnerstag im PEp, da darfst du ein Kleid anziehen" darüber freut sie sich und gut ist.
Natürlich ist das Kleid dann meist eine längere Tunika mit einer Jeans drunter. Mit dem Effekt, dass Kind sich freut "Ohhh sick, Leid an." und Mama zufrieden ist, dass Kind warm genug eingepackt ist.


Ansonsten sind Kleider einfach mega unpraktisch im Kindergarten, ich kann von den Erzieherinnen nicht verlangen, dass sie beim rausgehen erst auch noch das Kleid ausziehen bevor die Matschhose angezogen wird und bleibt es drunter, dann ist das ein einziges unbequemes Gewurschtel in der Matschhose, ich würde mich da jedenfalls mega unwohl drin fühlen.



Dieses Hosen/Kleid-Ding ist nur ein Beispiel meines Erziehungsstiles, der sich aber durchaus als sehr erfolgreiches Model erwiesen hat.
Meine Kinder sind mit mir nicht auf Augenhöhe, ich bin sicher nicht die Freundin meiner Kinder, ich bin etwas viel besseres, ihr Halt, ihre Grenze, ihr Schutzraum, der Baum an dem sie sich ruhig mal kratzen können und ihre Grenzen austesten dürfen.
Ich beweise Stärke und zeige damit, dass ich auch stark sein kann für meine Kinder. Ich gebe ihnen die Grenzen die sie suchen, Linien an denen sie sich orientieren können und Regeln die sie einhalten können.
So habe ich es vor vielen Jahren in einer anderen Zeit von meinen Eltern gelernt, und ähnlich halte ich es bei meinen Kindern.


Wenn meine Kinder etwas fragen bekommen sie ein ja oder nein, kein vielleicht.
Damit können vor allem kleinere Kinder nicht wirklich etwas anfangen.
Viele sagen ich sei streng, bin ich aber gar nicht, streng ist anders, ich bin konsequent. Gerade bei Jolina ist dies unheimlich wichtig, denn eine kleine Ausnahme zieht oft einen Rattenschwanz nach sich.
Darf Jolina einmal ohne Helm Laufrad fahren, dann wird sie das künftig weiter einfordern, denn es war ja einmal okay, warum also in Zukunft nicht mehr?
Hier auch ein Wink an alle Großeltern von Kindern mit Beeinträchtigung und auch von anderen.
Klar, ihr wollt die sein bei denen es die Ausnahmen gibt und wenn man Euch sagt, dass das nicht geht sagt ihr "Aber es ist doch nur heute", oder "bei mir dürfen sie das."
Nein! Nein bedeutet in dem Fall nein und Eure Ausnahmen schaden den Kindern nur, ihre feste Welt der Regeln gerät ins Wanken und sie verstehen nicht warum etwas das nicht okay ist plötzlich doch sein darf.

Ich kann übrigens auch nicht 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche konsequent sein, hey, ich bin ein Mensch und auch ich will nicht immer nur die Meckertante sein.
So gibt es Dinge die sind wichtig, da stehe ich dann wie der Fels in der Brandung, dann gibt es Dinge die sind gerade nicht so wichtig, da versuche ich Tricks und dann die Dinge die mir unwichtig sind oder die ich gerade nicht schaffe auch noch durchzusetzen.
Die Liste der Dinge die ich nicht schaffe ist ellenlang, aber das mit dem Rock ist einfach, da habe ich ja schon mit Louisa geübt, hahaha.


Aus Erfahrung kann ich auch sagen, dass sich das mit den Kleidern die sich unbedingt drehen müssen und rosa oder lila sein müssen und dringend irgendwo glitzern müssen plötzlich legt und nahtlos ersetzt wird mit Klamotten die dringend cool sein müssen, denn alles andere ist mega peinlich.


Das ist dann der Punkt wo ich mich dezent zurückziehe und Kind seine Erfahrungen machen lasse.
Aber ich wäre nicht ich, wenn ich Morgens um kurz nach 7 nicht ein Donnerwetter los lassen könnte weil die Tochter gerne bei Minusgraden in einer dünnen Lederjacke in die Schule gehen möchte.
Wenn sie vielleicht ein Unterhemd tragen würde, dann hätten wir eine Diskussionsgrundlage. Aber das trägt man nicht, weil man damit fett aussieht.
(Leute, ich habe gar kein  einziges Kilo zuviel, das ist alles mein Unterhemd, hahaha.)



Jetzt zeige ich Euch einfach noch ein paar Jolina in Hose Bilder die ich hätte schon ewig hier raus hauen müssen, tztztz

Röcke und Kleider sind übrigens viel einfacher zu nähen als Hosen, gerade bei Jolina, da muss ich meist etwas den Schnitt abändern. Hier aber nicht.








E-Book Hose: Swag&Sweet von nEmadA
Stoffe: Jersey von Lillestoff
genähte Größe: 110/116
Model: Jolina
Fotohintergrund: ebay
Fotos: © JoLou


















Dieser Post enthält einen Werbelink






Edit 20.4.2016: So falsch liege ich also gar nicht, puh, sollte man mal lesen: klick


Montag, 14. März 2016

Kinder und die neuen Medien

Ein schwieriges Thema, vor allem wenn man sich zum Ziel gesetzt hat es richtig zu machen bei den eigenen Kindern.

Sooo neu sind die "Neuen Medien" ja auch nicht mehr. Allerdings entwickeln die sich so schnell weiter, dass man zwangsläufig, wenn man nicht immer am Ball bleibt nicht mehr so ganz mit kommt.

Für unsere Kinder ist das vollkommen normal. "Kannst Du mir mal ne ... aus drucken" "Wo soll ich die denn hernehmen" "Dann gibt doch einfach ... bei Google ein!" Leichtes Augenrollen untermalt meine blöde Frage. Jaaa, hätte ich jetzt auch gewusst, aber ich habe keine Lust Malvorlagen aus dem Netz aus zu drucken, wo sind die schönen dicken Malbücher unserer Kindheit?

Vor kurzem musste Louisa ein Referat halten in der Schule, was sie und ihr Partner bekamen war eine große grüne Pappe und das Thema "Westerwald". Es wird vorausgesetzt, dass 4. Klässer das selbst im Netz erarbeiten können, da allerdings die Tastatur meines Laptops nicht mehr lesbar ist und Louisas Notebook nicht an den Drucker angeschlossen ist war ich auch noch ein bisschen gefordert.
Ich war ja froh, dass es keine Powerpointpräsentation sein musste, das kommt dann wohl nächstes Jahr *schluck*

Selbst Jolina erstaunt mich mit ihrer Fähigkeit das Tablett zu bedienen. Sie wischt sich da mühelos durch ihre Lern- und Spiel-Apps, dass es mir schwindlig wird.

Haben wir bei Louisa noch das "vorbildliche Eltern" Programm gefahren und sie durfte bis zu ihrem Kindergartenstart mit 2 3/4 nicht fern sehen (und wir dann auch nicht wenn sie wach war *örgs*) so war das dann bei Jolina gar nicht möglich. Wir konnten Louisa ja das Sandmännchen nicht ausschalten nur weil Jolina mit im Raum war. Also theoretisch schon, aber so ein bisschen flimmernder Babysitter ist auch genial.

Bestimmte Regeln gelten aber auch bei uns. Louisa träumt von einem TV in ihrem Zimmer "Dann könnt ihr IMMER Tatort schauen." sehr gnädig von ihr, wobei sie auch in den Ferien ab in ihr Zimmer muss wenn wir Tatort schauen und den lasse ich mir auch nicht nehmen. Die Landesschau habe ich Zoes Zauberschrank und Co geopfert, aber Tatort ist mein unantastbares Fernseh-Mama-Ding, da hilft kein Bitten, kein Betteln und auch keine entsetzte Freundin die bei uns übernachtet und gar nicht kennt, das Eltern mal auch was schauen wollen und auch noch was das für Kinder tabu ist.
Den TV im Zimmer gibt es erst mit 12 und zum Glück lässt sie die Finger auch vom W-Lan, sonst gibt es da eben auch Abends ne Passwortänderung, ganz einfach.

Louisa ist auch mit das einzige Kind in ihrer Klasse die noch kein Smartphone hat, nicht mal ein popeliges Handy zum nur telefonieren hat sie und sie hat bisher überlebt.
Sie überlebt auch den Gruppenzwang und ich muss echt in mich rein grinsen, denn Eltern, die auch immer sagten "Neiiin! In der Grundschule auf keinen Fall ein Handy, warum auch?" Haben sich überreden lassen.
Was soll ich sagen? Da saßen 7 jährige bei uns im Wohnzimmer und jammerten, dass sie ja gar kein Netz hätten und fuchtelten in der Luft rum anstatt mit Barbies zu spielen und dann war da noch der letzte Geburtstag mit Übernachtungsparty und dem ängstlichen Mädchen, das Angst vor dem Auge in ihrem Handy hatte das sie beobachtet und dann kommt und sie umbringt......

Inzwischen traue ich Louisa so viel Reife zu, verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten eines Smartphones um zu gehen, aber das vereinbarte Datum bleibt, wenn sie aufs Gymnasium wechselt, bekommt sie eins und da fiebert sie schon entgegen.

Was ich noch ganz oft beobachten musste sind die Experimente, die die Kids im Netz treiben. Klar, bei youtube muss man älter sein um sich anzumelden, aber wer gibt schon sein echtes Geburtsdatum an? Genau!

Jetzt sollte man meinen, dass Louisa etwas verdorben wurde mit ihren Internetauftritten hier im Blog und es für sie zum Leben dazu gehört und sie alles sehr leicht nimmt.

Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Sie ist sehr bedacht darauf was von ihr ins Netz kommt und weiß genau um die Gefahren und, dass das Netz nichts vergisst. Durch meine Aktivitäten bekommt sie ganz oft mit, das nicht alles nur Sonnenschein und tralala ist, sondern es ganz oft sehr ruppig zu geht in der Anonymität der virtuellen Welt.

Natürlich wollte sie aber auch eine YouTuberin sein und bevor sie es heimlich mit ihren Freunden macht (obwohl sie eigentlich immer sehr offen und ehrlich zu uns ist) habe ich beschlossen sie einfach an die Hand zu nehmen und mit ihr die ersten Schritte zu gehen.
Im Moment ist es also ein Mutter-Tochter-Projekt, sie entscheidet, ich berate und steure mein KnowHow in Sachen Netz bei.

Zusätzlich geht nichts ins Netz was irgendwie nach Lolita aussieht (musste ich bei ihrer Freundin schon sehen und war nur fassungslos), keine Infos über ihren Aufenthaltsort, Name der Schule, Nachname, Alter. (Klar, die Vernetzung hierher besteht noch, aber nur lose)

Sie wird es machen, sie will es, schon seit einem Jahr will sie einen eigenen Kanal und daher also lieber an Hand der Mutter als planlos alleine im Netz verfangen.

Wenn sie ein Smartphone hat, wird sie dieses am Abend abgeben und erst Morgens wieder bekommen, jedenfalls in den ersten Jahren.
1. brauchen Kinder ihren Schlaf, mein Phone liegt auch nicht auf dem Nachtisch, so wichtig bin ich nicht, dass man mich Nachts erreichen müsste und wir haben auch noch ein richtiges Telefon, so einen Dinosauriermäßigen Festnetzanschluss, da kann man uns auch Nachts anrufen, wenn es WIRKLICH wichtig ist.
2. ich werde die Privatsphäre meines Kindes nicht verletzen, aber doch werde ich in sie eindringen, d.h. ich habe geplant mir jeden Abend anzusehen was da so auf ihrem Smartphone zu finden ist, wobei die Kids heute so clever sind, dass sie so ne uraltMutter wie mich locker austricksen könnten, das ist mir auch schon klar.

Das Leben ist zu schön um es zu verpassen während man versucht es im Smartphone mit gesenktem Kopf zu erleben. Ein Gespräch Auge in Auge ist viel spannender als jeder mit Smilies gespickte Chat.
Und jede reale Umarmung ist nachhaltiger als ein geschriebenes "Ich drück Dich"

Die virtuelle Welt ist da und man muss mit und in ihr Leben, das geht fast nicht mehr anders, meine Eltern sind noch 100% analog und stehen oft vor unüberwindbaren Hindernissen und wenn es nur um Probleme mit ihrem Handy geht  (mit dem man übrigens nur Telefonieren kann) oder sie sich eine bei einer Fernsehsendung angepriesene Zeitschrift bestellen möchten, das aber nur per E-Mail geht.

Gerade wenn mich solche Unkenrufe erreichen wie bei dem Geburtstagspost von Louisa wird mein Bauchweh noch größer, doch gerade deshalb finde ich es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen es langsam und Schritt für Schritt lernen und dann rechtzeitig auch Gefahren erkennen können, die hinter jeder virtuellen Ecke lauern können.

Und jetzt lasse ich Louisa mal danke sagen für die vielen Glückwünsche zu ihrem Geburtstag, das war ihr eine Herzensangelegenheit.
Also das ist für Euch:


Sonntag, 13. März 2016

Sonntagskino: Franziska - Ministrantin mit Down Syndrom

Heute im Sonntagskino ein Film den ich vor einiger Zeit mal in facebook geteilt habe.

Wieder ein Beweis, dass mit dem richtigen Umfeld und Leuten die sich auf etwas Neues einlassen fast alles möglich ist.


Samstag, 12. März 2016

12 von 12 im März 2016 Bowlingedition

Eigentlich wollte ich ja heute gar nicht mit machen bei 12 von 12, aber dann habe ich doch aus dem Berg Bilder von heute 11 raus gesucht und noch 1 extra geknipst, damit ich doch dabei sein kann, yeah!!!

Mehr 12 von 12 gibt es bei Caro

Heute also mal die Bowling-Edition

Nach einem Kaffee und einer schnellen Runde durch meine Mails habe ich eine Bowlingtorte gezaubert

Mir von 6 Mädels anhören müssen, dass die Bowlingschuhe unbequem seien

Nicht gewusst wie man das eingibt und die Taste nicht gefunden

Sieht leer aus, isses aber nicht

Ist voll und laut - wenn ich richtig gezählt habe mind. 10 Kindergeburtstage (wie kam ich nur auf die Idee?)

Das leckerste liegen gelassen

Eigentlich ist Samstag ja "Lesetag" und hier zu müsste ich Euch was erzählen.
Ganz ehrlich, ich habe eine Seite gefühlt 5 mal gelesen und das Buch dann genervt weggelegt.
"Mama hier - Martina sort - Du-u kannst Du mal?"

Mein Kleingeld ist jetzt in diesen Dingern *heul*

Die Give aways waren vom Bowlingcenter gepackt.
Meine Pin-Keksform ist leider nach 5 Wochen auf dem Seeweg noch nicht hier, da sollten dann Kekse für die kinder draus werden

Raubtierfütterung im Preis inbegriffen

Wir haben jetzt nen Pin zu Hause, noch 9 Geburtstage und wir bauen uns ne eigene Bowlingbahn

Ich verschwinde jetzt mit einer leicht kegelförmigen Flasche aufs Sofa - Prost