Montag, 15. August 2016

Workum, sehenswerte Stadt in Friesland

Von unserem Besuch der Käserei Nylander in Workum habe ich ja schon berichtet, sie liegt etwas außerhalb dieses kleinen Städtchens, das unbedingt einen Besuch wert ist.
Workum ist niederländisch, aber auf friesisch heißt die Stadt Warkum und gehört zu den 11 friesischen Städten



Ich liebe diese Häuser die ein bisschen was von Lebkuchenhäusern haben und die gepflegten Straßen hier. Das Städtchen hat ungefähr 4000 Einwohner, ist also klein, aber fein.






Immer wieder erstaunt mich diese Kirche mit dem großen, freistehden Turm, der für die Größe der Stadt wirklich gigantisch ist.



Ist es seltsam, dass ich die alten Gräber direkt an der Kirche schön finde? Ich finde es immer schade, wenn auf Friedhöfen alte Gräber einfach verschwinden, ich weiß noch, dass ich als Kind auf dem Friedhof immer durch die alten Gräbereihen ging und von den Geburtsdaten im damaligen letzten Jahrhundert fasziniert war. Nein, ich habe kein seltsames Hobby, haha, ich finde nur, dass so eine letzte Erinnerung an einen Menschen etwas schönes hat und wenn das dann weg ist, ist auch meist keiner mehr übrig der sich erinnert, oder erinnern möchte.





Als wir zum ersten Mal in Workum waren war ein Volksfest und auf dem Markplatz war eine Bühne aufgebaut und es wimmelte von Menschen, an diesem Tag machte es mehr Spaß hier auf dem platz, der mit wundervollen Straßencafés einläd.





Typisch für Workum ist auch Kunst und Töpferwaren, deshalb zog es uns auch in diesen Eingang.


Dort stand ich vor dieser Wand und war hin und weg. Was man aus einer langweiligen Mauer ohne Fenster in einem Hof alles machen kann, wow. Das hätte ich auch gerne, fehlt nur noch so ne Mauer zum verzieren.


Egal in welche Richtung man läuft, am Turm kann man sich immer orientieren.




Ich wundere mich immer über die doch recht bescheidene Größe der Häuser in den Niederlanden. Unsere Freundin hat uns erklärt, dass dies an den Steuern läge. Puh, mir persönlich wäre das ja viel zu winzig.


Beim bummeln durch die Straßen stach mir dieser Garten an einer Straßenecke ins Auge.
Wunderschön und relativ untypisch, da meist vor den Häusern nur ein winziger Bereich ist und meist nicht wirklich angelegt.


Auch diese Beschattungen über den Fenstern finde richtig hübsch.



Und was mir noch hier auffällt sind die Stockrosen, die auf kleinstem Grund, fast schon wie Unkraut wachsen. Wenn ich mir überlege welche Klimmzüge ich mache, damit meine Stockrose im Vorgarten ein bisschen blüht, vielleicht hat sie ja auch zuviel Platz und zu viel Erde, hahaha.
Den Charme den diese Stockrosen hier aber haben, kann meine gar nicht erreichen. Ach, ich liebe diese kleinen Ecken


Natürlich verlinke ich diesen Post wieder in meine Urlaubslinkparty und würde mich freuen, wenn auch ihr weiterhin fleißig eure Urlaubs- und Ferienziele 2016 verlinkt und wir am Ende einen bunten Reigen haben um vielleicht für 2017 die ein oder andere Anregung finden.

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