Donnerstag, 30. Juli 2015

Mangocreme

Heute habe ich ein Rezept für Euch das kann sogar ich mir im Kopf behalten.

Es besteht aus 2 Zutaten und ist soooooo wahnsinnig lecker.

Zu Schokoeis oder mousse au cocolat finde ich braucht es immer noch einen Farbtupfer oder ein bisschen was Frisches, uuupps, ich will Obst? Man mache schnell ein Kreuz an den Kalender.

Hier also meine schnelle Mangocreme



Man braucht eine sehr reife Mango und  einen Becher Schmand.

Das größte Problem ist wahrscheinlich die Mango.

Denn finde ich es nicht gerade umweltfreundlich Mangos zu kaufen, da die nicht bei uns wachsen und eingeflogen werden. Ja, wenn dann sollten es "Flugmangos" sein, denn das nachreifen von Mangos ist so eine Sache.
Aus erster Hand haben wir vor vielen Jahren in der Karibik erfahren, dass Mangos reif gepflückt werden müssen um richtig lecker süß zu schmecken.
Sie reifen zwar auch nach, aber der Geschmack ist dann leider nicht vergleichbar und auch der Nährwert ist dann nicht mehr so gut.




Meine Mango war auf den Punkt reif und die Verarbeitung war schon sehr säftelnd.

Man muss dann nur die Mango halbieren den Stein herausschneiden und dann das Fruchtfleisch mit dem Löffel von der Haut trennen.


Das Fruchtfleisch und den Schmand dann in den Mixer geben und auf höchster Stufe alles schön cremig mixen.


Wenn die Mango reif genug war püriert sie sich ohne Stückchen oder Fruchtfäden und man benötigt keinen zusätzlichen Zucker, da die Frucht wirklich extrem süß ist.




Wenn man wie ich statt dem erwarteten Schokoeis nur Stracciatella im Gefrierschrank hat geht das auch und weil es genügend war um noch einen Tag im Kühlschrank eingetuppert zu warten konnte ich auch noch Schokoeis kaufen.


Dies ist wirklich kein alltäglicher Genuss bei uns obwohl es so einfach ist, aber ich finde man muss nicht unbedingt Mango von ewig weit her karren wenn es bei uns auch leckeres Obst gibt.

Gerade gestern habe ich Brombeeren am Feldweg genascht und das war kein bisschen umweltbelastend.

Montag, 27. Juli 2015

Sophia von Mariele

Im September 2013 jubelte ich hier weil mir der Schnitt Sophia von Mariele so gut gefällt.
Natürlich habe ich inzwischen aus diesem Schnitt schon viele Traumteile gezaubert.

Jetzt ist Sophia noch schöner und noch wandelbarer geworden und ich bin nach wie vor verliebt.
Jolina steht der Schnitt so gut und Puffärmel sind sowieso schon seit frühester Kindheit ein Tick von mir.
Sophia gibt es diese Woche zum Sonderpreis.



In Urlaubsvorfreude musste ich einfach eine maritime Sophia nähen und weil wir hier kein Meer haben, musste die Nahe als Fotohintergrund her halten.


Jolina hatten großen Spaß auf der Steininsel herum zu laufen und Steine ins Wasser zu werfen.


Als letztes I-Tüpfelchen habe ich 2 Motive aus der Stickserie "Wale Ahoi" von der Nadelflüsterer ganz mutig direkt auf den zugeschnitttenen Jersey gestickt.


Natürlich hat meine Stickmaschine auf dem größten Stück Stoff (dem Rückenteil) nicht bemerkt, dass der Faden zu Ende war. Der Fehler ist dann mal wieder ein kleines individuelles JoLou Gimmick.

Bei der Datei finde ich schön, dass es schlichte Motive wie die beiden gibt und auch etwas verspieltere Stickbilder, ihr schaut es Euch am besten einfach mal an.

Zwar ist inzwischen fast jeder am plotten, doch gerade weil es jetzt so viele machen, sticke ich doch lieber.


Natürlich habe ich die Puffärmel mit dem für mich typischen Rollsaum ohne Bündchen genäht.


Zwei Mal bekam ich die Aufforderung vom Kiga, dass Jolina ein Mütze gegen die Sonne braucht, ich finde aber Kopftücher schöner und daher gab es eines zu diesem Outfit aus dem Freebook von nEmadA. Inzwischen ist es in Jolinas Kindergartentasche und ich bete, dass es nicht verschwindet wie unsere Lieblingsmütze vor 2 Jahren, doch dieses Tuch könnte ich ja nach nähen.



Ich liebe die Vielseitigkeit von Sophia, man kann Stoffe kombinieren und Schnickschnack anbringen bis zum abwinken.
Zusätzlich steht sie Jolina hervorragend.


Steine werfen ist toll. Ich erwähne jetzt mal am Rand, dass sie fast einen Hund getroffen hat der gerade vorbei schwamm, Unser Kind kennt da nix, sie dachte wahrscheinlich "Platz da!"
Kennt ihr noch Sarah Kay? Durch Jolinas Haltung hat dieses Kleid jetzt tatsächlich etwas von typischen Sarah Kay Kleidern.
Übrigens schläft Jolina im Moment in Original 80er Jahre Sarah Kay Bettwäsche ihrer Tante.


Barfußbilder sind wirklich am schönsten. Ich hätte es aber niemals von Jolina verlangt, Aua. Sie musste es ihrer großen Schwester nach tun, die da vollkommen schmerzfrei über die Kiesel gelaufen ist. (Das hat die sicher nicht von mir Weichei)







Stickdatei: "Wale Ahoi" von der Nadelflüsterer
Stoffe: maritimes Jerseymix aus
Swafing Punkte, 
Cherry Pickings Love Boat 
und Hafenkitz von Alles für Selbermacher
genähte Größe: 110
Model: Jolina
Bilder: JoLou


Ausflugstipp: Freilichtmuseum Bad Sobernheim Teil 3

Hier nun der letzte Teil der Bilderflut unseres Nachmittags im pfälzischen Freilichtmuseum.



Neugierig sind sie ja beide und wenn man eine Tür aufmachen  kann, dann wird da auch der Riegel geöffnet.
Die Hühner die wohl darin wohnen sind aber gerade nicht zu Hause und auch nicht zu sehen.


Im Haus ist es angenehm kühl, so wie das in alten Häusern meist ist.




Auch hier sind es die vielen liebevollen Kleinigkeiten die den Flair des Museums ausmachen und die uns immer wiederkehren lassen.




In diesem Garten gibt es viel Obst, so wie zB Stachelbeeren (die hatte meine Oma auch immer reichlich im Garten, lecker)



Ich finde diese krummen Balken sind einfach genial, es muss nicht immer alles gerade und perfekt sein, früher nahm man die Dinge wie sie sind und es war vielleicht haltbarer und besser als heute, nur musste man als Handwerke etwas einfallsreicher und flexibler arbeiten können.




Die alte Metzgerei finde ich immer wieder bemerkenswert. Jetzt muss es auch was Neues hier geben und einen neuen rundweg, der gerade fertig wurde, also müssen wir wieder hin.







Der kleine Weiher mit dem Rohr hat es Louisa genau so angetan wie mir.







Diesen jungen Eichelhäher haben wir auf dem Waldweg entdeckt,
so klein hab ich die auch noch nicht gesehen.


Für Kinder gibt es eine kleine Museumralley und hierzu gehören auch diese kleinen Türen in den Häusern.









Auch alte Bäume gibt es hier und es wird nicht sofort die Axt ausgepackt



Diese Häuser sind die Lieblingshäuser unserer Kinder, zusammen mit dem in dem der Film gezeigt wird, der hier gedreht wurde.


von außen

von innen

Die Mädels lieben es hier am Brunnen zu spielen, leider kann man den Eimer nicht mehr wie früher ins Wasser hinab lassen, das war wirklich ein Highlight und keine Mühe zu groß





Neu sind die Schilder auf denen man den Zustand der Häuser sah bevor sie abgebaut wurden und wieder aufgebaut




Dies war natürlich nicht unser letzter Ausflug ins Museum und wir werden bestimmt auch wierder an einem Sonntag mit Veranstaltung hin fahren, obwohl mir dann fast zu viel los ist, doch für das selbst gebackene Brot lohnt sich der Weg schon.