Freitag, 31. Januar 2014

Worte aus der Mottenkiste


Manche Dinge verschwinden aus unserem Leben

und mit ihnen die Wörter dafür.


Ich wette die Generation unserer Kinder

wird die Stirn runzeln bei

"Wählscheibe"

oder

"Sendeschluss"

oder

"Testbild"

und

was ist "dengeln"?


Alles Dinge aus meiner Kindheit

und demnächst in der Mottenkiste.


Soll ich Euch sagen welche beiden Wörter 

auch viel zu selten benutzt werden?

Es sind seltsamerweise die beiden,

die meine Tochter Jolina als erstes sprechen konnte


Bitte und Danke


Etwas zu tun,

nur um ein Danke zu erhalten

verdient eigentlich kein Danke,

man sollte Dinge tun

weil es einfach richtig ist

manchmal etwas zu tun

für das andere Danke sagen könnten.



Wenn man allerdings

fast nie mehr ein Dankeswort hört,

fällt es einem dann doch auf,

denn es tut einem gut

zu wissen,

dass man jemand eine Freude bereitet hat

oder etwas leichter gemacht hat.



Oft ist ein kleines Danke

selbst eine gute Tat.


Vor kurzem

erntete ich ein erfreutes, erstauntes Lächeln 

als ich mit Louisa im Kino war.

Ich sagte: "Dankeschön" und lächelte

den jungen Mann an der uns die Kinokarten abriss,

anstatt wortlos wie die meisten

an ihm vorbei zu stiefeln.



"Ist doch sein Job,

dafür wird er doch bezahlt!"

Werden die meisten denken.


Egal,

mit ein bisschen Höflichkeit

und freundlichem Umgang miteinander,

ein bisschen geben und nicht nur nehmen und fordern,

würde unsere Welt doch schon ein bisschen gemütlicher machen.



Wie ich jetzt wieder auf diese Gedanken komme?


Den Auslöser heute

möchte ich nicht breit treten,

hat auch nichts mit dem bösen www zu tun

sondern der realen Welt.



Wenn man dann,

anstatt mal ein kleines Danke für sein Engagement zu ernten

noch übel angegriffen wird

man würde sich überall hervortun wollen

verletzt sehr tief.



Vielleicht können sich manche nicht vorstellen,

dass hinter Freundlichkeit

oder Engagement

keine Hintergedanken stecken,

sondern einfach ein Charakterzug

und der Einstellung,

Geben macht mehr Spaß

als haben wollen und nie zufrieden sein.




Vielleicht mache ich mich

in Augen mancher zum Affen.



Denn etwas anderes was mich dann auch ein bisschen gekränkt hat

war eine kleine Geschichte beim Designmarkt in Brüssel.


Dieser Markt der

zwar Spaß gemacht hat,

aber ein finanzielles Fiasko war.

Trotzdem habe ich dort keine bösen Worte gehört,

wir versuchten uns gegenseitig mit dem geringsten Umsatz zu überbieten

und lachten nicht bitter darüber,

sonder hatten Spaß daran,

mit einem Haufen Verrückter die gleich tickten

auf einem Haufen zu sein.

Aber etwas, das mich störte,

hat wieder mit dieser Mitnahmementalität zu tun.



Ich habe ein Give-away für ein Bloggertreffen genäht.

Ich war Wochen vorher nur noch im Vorbereitungswahn

trotzdem habe ich

etwas ganz besonderes machen wollen als Geschenk

und auch nicht nur 0-8-15,

ein Unikat, das ich noch nie genäht hatte.


Zur Erklärung

DaWanda hat 50 Blogger eingeladen,

die bekamen ein nettes Treffen ausgerichtet

und bekamen Geschenke.

Dafür sollten sie einen BlogPost schreiben.




Natürlich muss man meinen Stil mögen,

aber selbst meine 7 jährige Tochter weiß, 

dass man Geschenke annimmt und man sich bedankt, auch wenn sie nicht gefallen.

Ob der Empfängerin das Täschlein gefallen hat

werde ich nie erfahren.



Ich habe es nett verpackt,

was Süßes dazu

und ein Briefchen

in dem ich schreibe, dass ich mich freuen würde,

wenn ich eine Mail bekommen würde mit dem Link zum Blog,

damit ich die kennen lernen könnte die da mein Gegenstück war.

Da ich nicht wusste aus welchem Land die Bloggerin kam,

war der Brief auf deutsch, englisch, französisch und niederländisch.


Hätte ich mir sparen können,

ich habe nie etwas gehört.


Hätte ich etwas geschenkt bekommen,

wäre ich in den Shop des Schenkers gegangen

und hätte mich persönlich bedankt

und hätte ein paar Worte gewechselt.



Vielleicht gehöre ich ja in die Mottenkiste

zusammen mit dem Testbild

aber dann bin ich lieber da

als in dieser Welt

voller schlecht gelaunter, unzufriedener Menschen.

Die auch dann noch nicht zufrieden sind,

wenn sie das erreicht haben was sie wollten.


Mein Mitleid haben die.



Danke fürs zuhören

beim auskotzen.




Mittwoch, 29. Januar 2014

Fisch verliebt, Basteltipp Aquarium für Kinder und Underwaterlove



Wenn es nach Louisa ginge hätten wir hier einen Zoo.

Mama ich will:

einen Hund,

eine Katze,

eine Maus,

 ......


kann man unendlich fortsetzen,

manchmal will sie auch ein Aquarium.

Klar, macht ja auch keine Arbeit.

Jetzt hat Louisa aber ein Aquarium

eins das gar keine Arbeit macht.


Gebaut hat es Louisa in der Schulbetreuung,

und wenn Eure Kinder auch ein Aquarium wollen,

dann probiert das doch mal aus.

Ein Schuhkarton, blaue Farbe,

etwas Vogelsand, Muscheln, Kleber,

Karton und etwas Fantasie.





Ich persönlich mag ja Fische entweder im Teller,

oder dort wo sie wohnen.

Bevor ich Kinder hatte

und in einer Zeit wo ich mir noch an die Stirn getippt hätte

wenn mir jemand gesagt hätte das ich mal nähe

war ich oft

einfach abgetaucht.

Das war in Mexiko und da gab es zwar keine Wale aber viele, viele Schildkröten
die Spaß daran hatten mit unseren Blasen zu spielen.

Quallen mag ich ja jetzt nicht so sehr, aber auf den Stoff nach dem Design von Pamela finde ich sie wirklich süß


Weil immer gerufen wird:

"Mach bitte was für Jungs"

habe ich was maritimes in den Shop geschaufelt.



Weil ich aber ganz frisch Fisch verliebt bin

habe ich noch eine Shorts dazu genäht.

Die findet man auch hier: klick





Allerdings finde ich den Stoff auch Mädchentauglich

und ich habe schon etwas in Planung

für ein Geburtstagsoutfit.

Das werdet ihr natürlich auch zu Gesicht bekommen.


Ich tauche jetzt mal wieder ab

und ich glaube nach maritim kommt alpin.



Stoffe: Lillestoff
Schnittmuster Shirt: Imke v. farbenmix
Aquarium: Louisa

Montag, 27. Januar 2014

Geburtstags Wichteln für Kinder


Die Seite steht

schaut mal oben auf die Reiter.


Aus einer ungenauen Idee

wurde plötzlich etwas ganz konkretes

und nun startet das Ganze schon

innerhalb der nächsten Tage

mit der Vorstellung im Blog unseres erstes Geburtstagsmäuschens

sie ist gleichzeitig die Jüngste Teilnehmerin bis jetzt.


Ich bin selbst gespannt wer sie bewichteln darf,

denn auslosen werde ich die ersten Wichtel

innerhalb der nächsten Tage.


Einsteigen kann man jederzeit

und auch nach einer Runde wieder aus,

oder dabei bleiben.


Ich freu mich schon richtig auf zauberhafte Auspackbilder.

Es sind schon ganz tolle Blogs dabei

bei manchen fehlt mir noch eine kleine Info bevor ich sie entragen kann

und ich bin mir sicher

die Monate werden sich noch

ganz schön füllen.



Also schaut mal nach


dort könnt ihr die Regeln lesen

und neugierig sein, wer innerhalb der ersten 2 Tage schon dabei ist.


Ich war ja die letzten Jahre bei dem Thema Wichteln etwas angespannt,

aber meine wundervollen Erfahrungen an diesem Weihnachten

zeigt mir, dass Wichteln RIESENSPASS macht.

Ich freu mich auf Euch

Freitag, 24. Januar 2014

Kinder-Blog-Geburtstags-Wichteln

Frau JoLou hatte wieder einen Hirn-Pups

Aber nein!


Es ist ganz anders,

seit dem Jahr in dem es kein KinderWeihnachtswichteln mehr gab

wünschte ich mir etwas ähnliches.

Nicht genau das,

denn an vor Weihnachten ist es bei mir

und vielen andern weder besinnlich noch ruhig.


Jetzt,

wo ich sowieso

3 neue Eisen im Feuer habe,

bin ich verrückt genug ein viertes dazu zu legen.


Ein Blogwichteln,

wieder für Kinder,

aber übers ganze Jahr verteilt,

zu den Geburtstagen der lieben Kleinen.


Hier erfahrt Ihr mehr:




Das ganze findet in Jolinas Blog statt,

weil ich es nicht dazu nutzen möchte

um hier mehr Leser zu haben,

was natürlich auch nett wäre,

aber das ganze ist nicht als Werbeveranstaltung gedacht.

Sondern es soll für sich stehen.

Ich stehe dahinter als Mutter von 2 Töchtern,

und nicht als die mit dem Label JoLou



Ich hoffe jetzt,

dass ihr es nicht für eine total blöde Idee haltet

und keiner meldet sich an.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Von der Angst etwas zu verpassen


Ich glaube es ist so eine Müttermacke, dass man den Anspruch an sich hat alles richtig zu machen.

Wir haben die Vorstellung einer perfekten Erziehung, der optimalen Förderung und dem ultimativen Umfeld.

Schön!

Aber wie so oft, gibt es da so viele Störfaktoren.

Es fehlt an Zeit,

der passenden Infrastruktur,

dem Geld,

oder,

das Kind hat schlichtweg keine Lust auf unsere Ideen.



Eine der ersten Lektionen

die man als Eltern von einem behinderten Kind lernen sollte ist:

PERFEKT GIBT ES GAR NICHT!



Und wenn,

dann ist das für jeden anders.

Sieht man doch schon am Morgenkaffee

was für den einen perfekt ist,

wäre für den anderen ein Supergau.



Natürlich habe auch ich meine Lektion gelernt

und gehe erstaunlich gelassen

mit der verzögerten Entwicklung von Jolina um.



Und trotzdem gibt es da diese

kleinen, gemeinen Momente des Zweifels.


Vielleicht wäre Jolina schon genau so gut,

oder sogar viel besser

im sprechen

wenn ich mehr mit ihr machen würde?


Hätte ich lieber mal

frühes Lesen mit ihr geübt

und sie nicht Pippi, Michel oder jetzt neu das Sams gucken lassen.



Am ehesten kommen diese fiesen Momente

wenn ich die Möglichkeit habe Vergleiche zu ziehen.

Wenn in facebook

ein Kind mit Down Syndrom im gleichen Alter

ein Ständchen gibt und fast alle Wörter des Liedtextes auch kommen.

oder

wenn ich höre wie viele Therapiestunden andere Kinder pro Woche haben.



Wenn ich dann mein Hirn einschalte

ist mir klar,

dass Jolina in anderen Bereichen eventuell schon weiter ist.

Aber dann bin ich wieder

ganz gemein in eine dieser Mütterfallen getappt.



"Mein Kind kann....!"



Die richtige Antwort wäre wohl:

"Na und!"


Tun wir aber nicht,

weil wir ja gut erzogen sind

und

weil da dann doch diese kleinen Zweifel kommen

Warum kann mein Kind das nicht????



Wir haben alle Angst davor

in ein paar Jahren zu sagen:

"Hätte ich doch...."


Die Angst etwas zu verpassen,

etwas das nicht wieder gut zu machen ist.



Diese Angst ist wohl Volkskrankheit.


Anstatt im Restaurant mit Freunden zu sitzen

und den Moment zu genießen,

sind oft 50% der Köpfe nach unten gebeugt

und der Finger huscht übers Smartphone.


Nur nichts verpassen!

Überall dabei sein!

Nur nicht da wo man wirklich ist, schade.


Während wir versuchen nichts zu verpassen,

verpassen wir so viel.



War vor ein paar Jahren der Börsenmakler

ein Individuum, das man belächelte und bedauerte,

weil er ja immer online und up to date sein musste,

immer gehetzt, nicht den richtigen Moment zu verpassen.....



Heute sind ganz viele so,

da werden die ersten Schritte des Kindes gefilm, gepostet und mit den "Freunden" darüber in fb geschrieben,

früher, hätte man das Kind ganz fest in den Arm genommen,

durch die Luft gewirbelt

und aufgeregt gewartet es dem nächsten erzählen zu können.

Und das Bild würde sich fest in den Kopf brennen,

in der Erinnerungsschublade mit dem ersten Kuss

und den Geruch von Mamas Kuchen.


Heute sagt das Hirn,

muss ich mir ja nicht merken,

habs ja auf USB-Stick.



Natürlich sind nicht alle so,

schlagt mich jetzt nicht.

Ich versuche nur an überspitzen Beispielen zu zeigen,

dass man im Grunde,

wenn man versucht nichts zu verpassen

trotzdem etwas verpasst.



Ich glaube das Problem unserer Zeit ist einfach,

dass wir zu viel wissen,

zu viel sehen,

zu viele Bedürfnisse geweckt werden.


Würde ich etwas nicht kennen,

würde ich es wohl auch nicht vermissen.


Würde ich nicht wissen,

dass es Kinder mit Down Syndrom gibt,

die mit fast 5 schon tolle Sätze bilden,

dann wäre ich doch mit Jolinas Dreiwortsätzen happy.




Ich weiß, ich bin nicht perfekt,

das möchte ich gar nicht sein.

Und wenn Louisa neben Ballett und Gardetanz keine andere Aktivitäten macht,

dann lernt sie eben kein Instrument,

(wozu sie im übrigen auch keine Lust hat,

denn üben ist doof!!!)

aber sie hat Zeit zum spielen.

Und mal ganz ehrlich,

ich habe mir eine weitere Müttertaxifahrt gespart,

denn was Kinder verdienen sind Mamas

und keine Agenten.



Ich halte Bildung für ebenso wichtig wie Werte.

Diese guten, alten, verstaubten Dinge wie,

Pünktlichkeit, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft

und wenn Jolina auch noch nicht in klaren Sätzen spricht,

sie bedankt sich bei jeder Kleinigkeit,

(Bitte und Danke waren neben Papa ihre ersten Wörter).

sie will immer "helfe"

was mich oft zur Verzweiflung bringt

und an meiner Pünktlichkeit, die früher schon penetrant war,

arbeite ich mit Erfolg,

denn irgendwie ist Zeitmanagement mit Kindern ein Abenteuer

für einen Extra BlogPost.



Liebe Mitmütter,

was ich Euch sagen will,

man verpasst immer etwas

und das ist nicht schlimm,

solange man nicht Alles verpasst,

das wäre doof.


Und vielleicht sollten wir alle einfach mal antworten

"Na und!"

wenn eine dieser Mütter mit stolz geschwellter Brust 

mit irgendwelchen

"Mein Kind kann-Geschichten"

Beifall einsammeln möchte

um das eigene Ego zu stärken

und vielleicht auch das schlechte Gewissen zu beruhigen,

denn vielleicht hat dieses Kind ganz viel verpasst

während es das was es kann lernen musste.






Edit 24.01.2014, 19:42h: 

Warum werde ich immer falsch verstanden?

In diesem Post geht es nicht um die anderen,
es geht um mich, um Euch,
um das schlechte Gewissen, welches man oft hat
zu wenig getan zu haben.
Un die Ängste etwas zu verpassen.
Und um die Balance zu finden
zwischen dem was man möchte
und das was man leisten kann.

Ich möchte keinen dafür verurteilen,
dessen Kind mehr kann als meins,
das sind doch nur die Auslöser meines schlechten Gewissens zu wenig zu fördern.

Und wenn ein Kind in einem Video singt,
ist das doch toll
und hat nichts mit
"Mein Kind kann!" zu tun
(Es gab in den letzten Wochen 5 dieser Videos zu sehen,
von 5 unterschiedlichen Kindern)


"Mein Kind kann" ist:
Eine 7 jährige die Chinesisch lernt
oder eine die 60 km zum Ballettunterricht in die Eliteschule gekarrt wird und nicht wie meine bei der Volkshochschule Ballettunterricht nimmt.

Ich habe nun mal zwei Kinder
und ich komme auch mit unterschiedlichen Elterntypen zusammen.

Niemals hätte ich daran gedacht, dass
die Eltern meiner DownSyndromVorbildKinder
denken sie seien "Mein Kind Kann" - Eltern.
 

Edit 22.1.2017:
3 Jahre später spielt Louisa übrigens doch ein Instrument, Querflöte.
Sie läuft selbst in den Unterricht und üben? Nun ja, ist immer noch doof.











Montag, 20. Januar 2014

Brezel-Queen die Tunika in Wunschgröße oder wie ich Plotter-Queen wurde



Ganz ehrlich?

Nun ja,

Plotter-Queen,

davon bin ich noch meilenweit entfernt.


Aber diese Brezel-Tunika

die könnt Ihr wirklich bei mir bestellen.

Und zwar hier: klick 


Ich gebe es zu,

ich bin vom Plottervirus infiziert worden.

Vorsichtig habe ich erst eine Schrift probiert

und dann ganz wagemutig

doch noch

selbst ein Brezelmotiv entworfen 

und auf die fertige Tunika gebügelt

(Natürlich ist das nicht die beste Idee,

habe ich ja auch nicht behauptet,

aber bei einer weiten Bluse schafft man das)


Jolina war sofort Feuer und Flamme,

"Brezel, Brezel" 

rief sie

und zwar als sie die Tunika sah,

da wusste sie noch nichts von der essbaren Variante.


Ich kleine Person von 1,56m

bin bestimmt um 30 cm gewachsen,

nachdem ich mein  aller aller erstes Motiv

aufgebracht hatte.



Und weil Jolina und ich die Tunika soooo schön finden,

möchte ich sie auch für Euch nähen,

ist ein Kinderleben ohne Brezel zwar möglich,

aber doch unendlich traurig.

Jedenfalls hier bei uns 

Richtung Süden.


Da! Brezel!!!!!



Endlich kann ich auch wieder

herzeigbare Bilder mit Jolina machen.

Endlich ist sie wieder im Kindergarten,

am 9. Dezember war sie zum letzten Mal,

dann war sie nur noch von einer Krankheit in die nächste gehüpft.

Und Mama musste sich die Zeit zum nähen stehlen.



In meinem Schaffensdrang ist noch ein weiteres Teil fast fertig,

aber morgen, da nähe ich noch etwas.

Ach ist das schön wieder in einen Rhythmus zu kommen.


Ich hoffe ihr seht mir nach, dass ich Jolina

den Body nicht ausgezogen habe

und der etwas raus schaut,

doof, aber nicht zu ändern,

wenn man nicht möchte, dass die gute Brezel-Stimmung kippt.


Ich hab ja heute Post von Zalando bekommen,

doch Jolina findet,

dass so eine Brezel-Königinnen-Tunika

eher Grund für einen Schrei ist.

Stimmt!


Könnt Ihr Euch noch an dieses Bild

von den 12 von 12 im Juni 2013 erinnern?

Wenn die Queen Brezel möchte,

dann muss Brezel her!

(Allerdings gilt bei uns die Regel:

"Man kann nur Brezeln essen die bezahlt sind!")





Ich hatte dann auch eine Brezel zum Abendessen,

mit Spundekäs´

das ist was typisch rheinhessisches

und bei Gelegenheit könnte ich Euch das Rezept verraten.


Schnitt: Talia von Lieblingsnaht
Stoff: Lillestoff
Velourmotiv: JoLou

Sonntag, 19. Januar 2014

Probenäh XOLO von farbenmix wird auch getragen



Immer noch bin ich beim aufräumen

und nacharbeiten,

aktuelle Bilder sind Mangelware.


Bei dem wetter und Licht macht das ja auch keinen Spaß


aber ich zeige Euch mal ein Bild vom Herbsturlaub

in Holland


und da könnt Ihr sehen,

wir tragen unsere Probenähergebnisse auch

und die Kleidung von der Stange wird immer weniger

in den Kinderkleiderschränken.


Die Bilder von Louisas XOLO-Oberteil

hatte ich auch nur bei facebook gezeigt.

Jetzt also in der Aufräum-Nachlese

XOLO-Bilder

die ihr zum Teil auch bei farbenmix findet: hier

und kaufen kann man den schnitt dort auch.


Aufgehübscht mit meiner Pfauenstickerei von Sandra


Auch von hinten sehenswert durch eine Schönheit von Hasenohr



Gezaubert aus Traumstoffen von lillestoff
(lillestoff enemenemeins peacock love)


Ach ja, war es da noch so schön grün in unserem Garten.


Ich habe noch ein paar Bilder in der Pipeline

auch im Garten,

nicht grün,

aber trotzdem toll.

In ein paar Wochen darf ich sie zeigen.


Aufwiederlesen

Eure


Schnitt: XOLO von farbenmix
Stoffe: Lillestoff
Häkelappli: Hasenohr
Stickdatei: kleiner Himmel


Donnerstag, 16. Januar 2014

Inklusion - Mal eine etwas andere Erklärung



Also der Grundgedanke kam nicht von mir,

das hab ich von meiner facebook-Freundin Sabine geklaut

und ich fand es so witzig

ich musste es umsetzen




Ich erkläre es dann mal

Separation war früher,

da gab es Schokonikoläuse kurz vor weihnachten in den Läden

und die Schokohasis kurz vor Ostern,



Heute findet schon Integration statt,

die Nikoläuse stehen noch im Regal mit den reduzierten Waren

und die Häschen tummeln sich auf der Sonderfläche für Saisonware.



Inklusion finde ich in den Fall nicht erstrebenswert,

wer will schon

Hasen und Männer mit weißen Bärten direkt

in einem Regal.

Allerdings habe ich nen tollen Inklusionsgedanken,

ich beiße erst dem Hasen die Ohren ab,

dann dem Niko die Mütze

und im Bauch feiern alle ein Inklusionsfest.



Wem das jetzt alles doch zu viel Schokolade war

mit zu viel Kalorien,

dem lege ich dann doch das übliche Bild ans Herz.






Somit verabschiedet sich Euer Schokoholik

heute mit dem facebooklink für die Verlosung

einfach auf den Text klicken

Gewinne ein Buch: Außergewöhnlich von Conny Wenk

Dienstag, 14. Januar 2014

Inklusion ist manchmal wie ne Currywurst



Wie ich das meine?

Nun, ja.

Eine Currywurst ist ja eine Wissenschaft für sich,

manche mögen dazu nur rote Würste, andere weiße,

manche braten sie,

andere frittieren sie.


Ich weiß genau wie ich meine Curry Wurst gerne mag,

aber die schmeckt vielleicht meinem Nachbarn noch lange nicht.



Genau so ist es mit der Inklusion


Auch wenn es ein klar definierter Begriff scheint,

ist sie doch für jeden ein bisschen anders.


Inklusion ist wenn jeder anders ist und es keiner merkt.

Schöner Gedanke,

das schmeckt bestimmt auch fast jedem,

nur denen nicht, die gerne anders sein wollen.


Inklusion fängt aber im Kopf an

und ich ertappe mich ja selbst dabei,

dass ich Jolina unterschätze

und sie überrascht mich immer wieder.


Da muss ich mich doch fragen:

Betreiben wir jetzt zu Hause in der Familie

Integration oder Inklusion?


Allerdings sind wir ja alle nur Menschen

und wer behandelt schon jeden gleich?


Inklusion wird auch nicht durch kluge Worte

in die Köpfe kommen,

sondern durch Taten.

Und wenn es einer tut, und noch einer und noch einer,

dann werden immer mehr folgen

denn der Herdentrieb ist schon erstaunlich,

oder wie sonst sind manche Fernsehformate

anders zu erklären??????


Also,

fangt einfach an,

schließt Familien mit nicht behinderten Kindern nicht aus ;-)


(Ja, ja, wir müssen anfangen,

nicht immer die anderen.)







Hier war es unter anderem so still weil ich

auch an meiner Art der Inklusion gearbeitet habe,

Inklusionsmode,

meine Idee ist Mode die jedem Kind passt,

ist natürlich Käse,

denn jeder ist ja anders,

aber ich versuche zB durch Mitwachsbündchen

den zu langen Ärmeln den Kampf anzusagen,

Ich bin auf der Suche nach Mützenschnitten,

die nicht aussehen wie .....


ich sags jetzt nicht,

ich hab ja auch kein Mützengesicht....


und und und


Jetzt hab ich den Shop gestartet

und auch wenn es immer noch ein bisschen Arbeit ist,

vor allem trommeln,

habe ich das Gefühl wieder etwas mehr Luft zu haben.



Der zweite Grund ist,

dass Jolina nun seit Anfang Dezember

krank zu Hause ist.

Da läuft eine Mutter auch schon mal

auf dem Zahnfleisch.


Sie ist nie richtig schlimm krank,

aber nicht Kindergartentauglich.


Am Montag sollte es endlich wieder losgehen,

da setzte am Sonntag ein heftiger Schnupfen

in Kombination mit Ausschlag an.


Daher kann ich auch nur Bilder zeigen von einem kleinen Shooting

für den Shop,

denn wir sitzen ja nur zu Hause,

ein abendlicher Einkauf,

natürlich ohne Kinder,

auch wenn dann die Gemüseregale ausgesucht sind,

ist ein Highlight für mich.

Ich bin immer froh wenn die junge Dame so freundlich ist und ich Bilder machen darf

aber meist läuft sie weg und ich habe viele Bilder von hinten

und wenn ich schnell genug bin von der Seite



Heute habe ich mir endlich eine Schneiderpuppe für Kinder gekauft,

die rennt nicht weg

und zickt auch nicht.


Das Kleid hier kann man übrigens bestellen: klick

Jolina ist es übrigens etwas zu groß

Inklusion hin, oder her,

größer wird man davon dann doch nicht......




Und Ihr könnt auch ein tolles Buch von Conny Wenk gewinnen,

dafür müsst ihr aber zum JoLou-Blog hüfen. klick




Montag, 13. Januar 2014

Ein Problem, eine Idee, ein Neuanfang


Was mich zum Nähen gebracht hat?

Eigentlich facebook,

verrückt, aber passiert zur Zeit ganz vielen so.


Mehr aber als der Gedanke

Kleidung zu haben, 

die mal nicht 5 Freunde auch im Schrank haben war:


Kleidung nähen zu können,

die Jolina später auch mal passt.


Jolina wurde ja mit dem Down Syndrom geboren

und ihr Erscheinungsbild passt auch in den Katalog

der Aufzählungen von Besonderheiten

die viele Menschen mit Down Syndrom gemeinsam haben.



Wenn man nicht so tief in der Materie steckt wie ich

sieht man zwar,

dass die Menschen mit Down Syndrom (DS)

sich irgendwie ähnlich sehen,

aber warum?

Nur die Augen können es ja nicht sein.


Ja, diese Mandelaugen machen schon viel aus,

aber es gibt noch viel mehr

und um so älter mein Rübchen wird

um so schwieriger wird es sie

in dieses Normmaß zu pressen,

dem doch eigentlich nur ganz wenige entsprechen.



Louisa ist so ein 0-8-15 Mensch,

nicht dass sie nicht besonders wäre, NEIN!

Aber ihre Maße waren schon im U-Heft immer auf 50%

genau auf der Normlinie

und ihr passt auch alles von der Stange.


Wenn man aber zwei Mädchen hat,

dann möchte man doch die Zauberhaftigkeiten

der großen Rübe

an das kleine Rübchen weitervererben.



Unser Problem ist, dass Jolina jetzt schon,

obwohl 3 Jahre jünger,

schon fast Pullover mit Louisa teilen kann,

wobei die Ärmel dann um

Längen zu lang sind.

Hosen passen fast gar nicht,

wenn oben passend

sind sie unten zu lang.....



Sollte es da nicht die Möglichkeit geben Kleidung zu nähen die ALLEN passt?


Inklusionsmode 

sozusagen.


Diese Idee versuche ich jetzt in meinem neuen Shop


umzusetzen.


Ich bin mir der Gefahren durchaus bewusst,

ich ziehe mit meinen Kinderkleidern aus dem gut eingeführten daWandaShop aus

viele kennen etsy gar nicht,

ich habe dort keine Bewertungen,

ich muss mich dort erst neu wieder zurecht finden.

Viele denken es sei ein spezial Shop für DS,

es ist aber für alle Kinder,

allerdings auch für die Besonderheiten von DS.

Mütter können sich mit der mütze nicht gleichzeitig noch ein Täschlein shoppen.


Aber es gibt auch Vorteile,

sonst wäre der Neuanfang ja blöd.

Ich habe einen sauberen Schnitt,

ich kann auch international agieren,

die Mode steht für sich alleine.



Es wirkt jetzt als würden die Nachteile überwiegen,

ob das wirklich so ist,

weiß ich erst wenn ich es probiere.


Wenn ich eines gelernt habe durch Jolina,

ist es 

NEUE WEGE GEHEN.


Ich habe auch eine Verlosung für Euch

und zwar einen besonderen Schatz

das Buch "Außergewöhnlich"

in dem sich auch ein Text von mir befindet.

Zum gewinnen

müsst Ihr entweder bei facebook teilnehmen,

oder hier einen Kommentar hinterlassen

was Euch im Shop besonders gut gefällt,

oder was Euch noch fehlt.

(und es fehlt noch eine Menge,

vor allem Kleidung für Jungs)

Die Teilnehmer sollten über 18 sein, aus Europa kommen und

der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Teilnahmeschluss ist der 31.1.2014 24:00 h